Coburg
Finanzsenat

Damit Coburg bald einheitlich leuchtet

Eine großzügige Zuwendung ermöglicht es der Stadt Coburg, noch in diesem Jahr einen Lichtmasterplan in Auftrag zu geben.
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Für den Marktplatz wurde bereits ein professionelles Beleuchtungskonzept erstellt, in den Gassen und Straßen ringsum fehlt das noch.CT-Archiv/Jochen Berger
Für den Marktplatz wurde bereits ein professionelles Beleuchtungskonzept erstellt, in den Gassen und Straßen ringsum fehlt das noch.CT-Archiv/Jochen Berger
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Die Gemeinschaft Stadtbild Coburg müht sich seit geraumer Zeit, den Verantwortlichen der Stadt Coburg einen Lichtmasterplan schmackhaft zu machen. Grundsätzlich war die Stadt der Idee auch gar nicht abgeneigt, doch bisher scheiterte der Wunsch an den Kosten. Durch eine großzügige Zuwendung von Stadtbild, ist es der Stadt nun möglich, den Lichtmasterplan endlich auf den Weg zu bringen - deutlich früher als erhofft. Der Finanzsenat beschloss am Dienstag, die Mittel - maximal 100 000 Euro - für die Erstellung des Konzepts freizugeben.


Einheitliche Beleuchtung

Coburg brauche einen Lichtmasterplan - damit nicht nur der Marktplatz attraktiv beleuchtet werde, sondern auch viele weitere Teile der Innenstadt. Dafür hat sich Hans-Heinrich Eidt, FDP-Stadtrat und Vorsitzender der Gemeinschaft Stadtbild Coburg, eingesetzt. Der Masterplan könne der Stadt als Leitfaden dienen, wie die Beleuchtung einheitlich gestaltet werden könne. Der Marktplatz ist seit Jahren professionelle illuminiert, doch ringsum versinken viele Straßen und Gassen und damit die schönsten Fassaden in der Dunkelheit.


"Notwendigkeit gesehen"

Bereits mehrfach hatte sich der Bau- und Umweltsenat mit dem Thema Lichtmasterplan befasst, wie Bauamtsleiter Karl Baier in der Sitzung des Finanzsenates in Erinnerung rief. "Die Senatsmitglieder haben die Notwendigkeit gesehen, aber auch die knappen Haushaltsmittel", so Baier. So sei zunächst beschlossen worden, die Zustimmung vom Haushalt 2019 abhängig zu machen. Dann aber habe es sich angeboten, die Zuwendung von Stadtbild für die Erstellung des Lichtmasterplans zu verwenden. Das Geld sei bereits auf den Konten der Stadt verbucht, deshalb könne es noch in diesem Jahr losgehen. "Wir würden nun gern mit dem Lichtmasterplan in die Ausschreibung gehen", bat Baier die Senatsmitglieder. Die gaben ohne weitere Diskussion dazu ihr Einverständnis.


Zuschuss aushandeln

Grundsätzlich wäre für die Erstellung eines Lichtmasterplans ein Zuschuss aus Städtebaufördermitteln möglich - bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten. "Wir sind gemeinsam mit der Kämmerei in Verhandlungen mit der Regierung von Oberfranken."
Nach erster grober Schätzung sollte die Zuwendung für das Honorar für die Erstellung des Masterplans durch ein Fachbüro ausreichen. Zunächst werden das Stadtbauamt, der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB) und die SÜC den Bestand der Beleuchtung erfassen. Anschließend solle ein Teilnahmewettbewerb erfolgen, ehe Angebote eingeholt werden und die Stadt schließlich ein Fachplanungsbüro beauftragt.
Hans-Heinrich Eidt freute sich am Dienstag über die Entscheidung, auch wenn sie für ihn nicht gänzlich überraschend kam: "Ich bin natürlich zufrieden, aber der Bausenat hatte ja auch schon zugestimmt", sagte Eidt auf Tageblatt-Nachfrage. Die Zuwendung an die Stadt sei ausdrücklich an keinen bestimmten Zweck gebunden gewesen, betonte Eidt. Für die Erstellung des Lichtmasterplans sei das Geld aber in jedem Fall gut und sinnvoll angelegt.
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