Coburg
Diskussion

CSU-Vorstoß: Coburger Bürger sollen über Hotel am Anger entscheiden

Die Gegner eines Hotel-Neubaus am Anger drohen bereits mit einem Bürgerbegehren. Jetzt will die CSU den Spieß umdrehen: Der Stadtrat soll von sich aus ein Ratsbegehren auf den Weg bringen.
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Mit diesem Entwurf für ein mögliches Hotel am Anger fing alles an. Inzwischen sei die Stadt "gespalten", sagt CSU/JC-Fraktionsvorsitzender Jürgen Oehm.
Mit diesem Entwurf für ein mögliches Hotel am Anger fing alles an. Inzwischen sei die Stadt "gespalten", sagt CSU/JC-Fraktionsvorsitzender Jürgen Oehm.

Vorsitzender Jürgen Oehm hat am Dienstag namens seiner CSU/JC-Stadtratsfraktion einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Der Stadtrat möge demnach am Donnerstag beschließen, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, ein Ratsbegehren zum Standort eines möglichen Kongresshotels im Bereich des Ketschenangers/ Rosengartens vorzubereiten. Sprich: Die Bürger sollen entscheiden, wo das neue Hotel seinen Platz finden soll.

Oehm begründet seinen Antrag wie folgt: "Mit eindrucksvoller Mehrheit hat sich der Stadtrat in seiner Sitzung vom 11. April 2019 entschieden, Coburg zu einem Kongressstandort weiterzuentwickeln, um über diesen zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig positive Impulse für den Standort Coburg zu generieren. Einzig die Frage des möglichen und notwendigen Standorts eines Kongresshotels spaltet derzeit die Stadt. Die CSU/JC-Stadtratsfraktion vertritt die Ansicht, dass das Gesamtthema "Kongresswesen in Coburg" zu bedeutend ist, als dass dies durch eine ggf. streitige Standortwahl die Einigkeit gefährdet. Als stets um das Miteinander bemühte Volkspartei sind wir daher bestrebt, diese für Coburg wichtige Entscheidung durch einen breiten gesellschaftlichen Konsens herbeiführen zu lassen und legen deswegen diese Entscheidung in die Hände unserer Bürger. "

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