Coburg
Vorstoß

CSU-Ideen für die Itz: Bootsverleih und Freiluft-Theater

Im CSU-Arbeitskreis Stadtentwicklung ist man sich einig: Entlang der Itz könnte bereits mit wenig Geld viel erreicht werden.
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Sommeraufführungen des Landestheaters könnte sich die CSU auf einer "Fluss-Bühne" im Schatten der Heilig-Kreuz-Kirche vorstellen.
Sommeraufführungen des Landestheaters könnte sich die CSU auf einer "Fluss-Bühne" im Schatten der Heilig-Kreuz-Kirche vorstellen.
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OB-Kandidatin Birgit Weber, die zusammen mit den Stadträten Jürgen Oehm und Max Beyersdorf sowie dem Architekten Uli Müller den Arbeitskreis bildet, stellten jetzt ein Konzept vor.

Am Badparkplatz in der Rosenauer Straße könnte nach den Vorstellungen der CSU ein Bootsverleih geschaffen werden. Warum dort? "Weil es dort eine sehr flache Einstiegsmöglichkeit gibt und außerdem sehr idyllisch ist", lautet die Erklärung. Wenige hundert Meter flussabwärts, an der Heilig-Kreuz-Kirche, schlägt das CSU-Konzept ein "Freiluft-Theater" beziehungsweise eine "Fluss-Bühne" vor. Begründung: "Günstige Voraussetzungen durch flaches Ufer für Tribünen an der Kirchen-Ufermauer und steiles Ufer für Rückwände." Vorstellen könnten sich die Mitglieder des CSU-Arbeitskreises dort Sommeraufführungen des Landestheaters oder auch Bauerntheater sowie "Open-Air-Klassik-Konzerte".

Das "neue Tor zur Innenstadt"

Auf Höhe der Callenberger Straße wird ein "Erlebnispfad der Sinne" angeregt, und zwar in Verbindung mit dem dortigen Kindergarten Augustenstift. Motto: "Wasser (er)leben!" Denkbar seien Stege in und über die Itz sowie ein Café mit Freisitz oben sowie mit Treppen bis hinunter bis ans Wasser.

Ein weiteres Fluss-Café könnte an der Mohrenbrücke entstehen, so das CSU-Konzept. Zudem sollte die Mohrenbrücke das "neue Tor zur Innenstadt" bilden. Eventuell könnte dort auch ein kleines Fischrestaurant angesiedelt werden, heißt es in dem Konzept von Weber & Co.

Die nach Ansicht des Arbeitskreises "verschlafene Ecke" an der Judenbrücke sollte ebenfalls aufgewertet werden, auch hier wäre laut CSU-Arbeitskreis ein Café denkbar. Es könnte so angelegt werden, dass Gäste einen kompletten Blick auf die älteste Brücke Coburgs haben.

Der nächste Punkt wäre dann bereits am Güterbahnhof. Für dieses Gelände hatte die CSU bereits vor einigen Monaten Ideen vorgelegt, die außer einem "Band der Wissenschaft" auch ganz konkret eine Einbindung der Itz vorsieht. ct


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