Coburg
Oberbürgermeisterwahl

CSB nominieren Christian Müller

Der 50-jährige Jurist tritt wie schon 2014 für das Amt des Coburger Oberbürgermeisters an.
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Geben dem Kandidaten Christian Müller (rechts) Rückhalt: CSB-Vorsitzender Hans-Heinrich Ulmann, Ehefrau Kerstin Müller und Tochter Sophia Müller. Foto: Simone Bastian
Geben dem Kandidaten Christian Müller (rechts) Rückhalt: CSB-Vorsitzender Hans-Heinrich Ulmann, Ehefrau Kerstin Müller und Tochter Sophia Müller. Foto: Simone Bastian

Er ist mit 50 Jahren noch eins der jüngeren Stadtratsmitglieder, hat aber schon 18 Jahre kommunalpolitische Erfahrung als Stadtratsmitglied. Christian Müller will nun bei der Wahl 2020 wie schon 2014 für die CSB den Sitz des Oberbürgermeisters gewinnen. Die 18 anwesenden Mitglieder der Wählervereinigung Christlich-Soziale Bürger nominierten ihn am Dienstagabend im "Münchner Hofbräu" einstimmig.

Müller warb in seiner Nominierungsrede dafür, die Bürger stärker bei Entscheidungen einzubeziehen. Es genüge nicht, die gesetzlichen Mindestanforderungen an eine Bürgerbeteiligung zu erfüllen. "In Coburg hat sich eine besondere Kultur der öffentlichen Begleitung der Stadtpolitik und einer kritischen Auseinandersetzung mit ihr entwickelt. Das macht den Charme unserer städtischen Politik aus, damit muss man als Kommunalpolitiker umgehen wollen und können", sagte er.

Außerdem will Müller sich dafür einsetzen, dass der Kindergartenbesuch in Coburg generell kostenlos wird. Gleichzeitig forderte er, in der Haushaltspolitik "weiterhin Disziplin zu halten". Als Oberbürgermeister werde er "den Betrieb" bei Regiomed im Auge behalten, versprach Müller. Stadt und Landkreis müssten als Gesellschafter ihre Aufsichtspflicht bei dem regionalen Klinikverbund erfüllen, der in kommunaler Hand bleiben müsse. Müller hält einen Klinik-Neubau auf dem BGS-Gelände für sinnvoller als die Sanierung des Altbaus.

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