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Coburg
Pandemie

Coronavirus in Coburg: Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis steigt auf 78 - zwölf Menschen geheilt

Im Landkreis Coburg sind bisher 78 Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden. Immerhin gibt es hier noch keine Todesopfer. Zwölf gelten als geheilt. Die Lage im Kreis im Überblick.
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Coronavirus - Argentinien
Auch in der Coburger Region gibt es Coronavirus-Infizierte. Symbolfoto: Mario de Fina/dpa Foto: Mario de Fina (dpa)
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So wie in ganz Deutschland steigt die Zahl der Infizierten mit dem gefährlichen Lungenvirus.

Auch die Region in und um Coburg ist betroffen. Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle erfahren Sie in unserer Karte - inklusive Stand der Aktualisierung.

Update vom 31.03.2020, 16.10 Uhr: 78 Infizierte - zwölf Bürger aus Stadt und Kreis geheilt

In Stadt und Landkreis Coburg (Oberfranken) sind derzeit 78 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind 53 Menschen aus dem Landkreis und 23 aus der Stadt. Zwölf Menschen gelten aktuell als geheilt. Das sind Informationen des Landkreises Coburg und beziehen sich auf den Stand vom 31.03.2020 um 14.30 Uhr. 117 Personen sind immer noch in Quarantäne.

Update vom 30.03.2020, 11.30 Uhr: Jetzt 73 Infizierte in Stadt und Landkreis Coburg

Laut Informationen des Landkreises gibt es aktuell 73 Coronavirus-Infizierte (50 aus dem Landkreis, 23 aus der Stadt Coburg; Stand: 29.03.2020, 14.30 Uhr). Sieben Menschen gelten als geheilt. Die Zahl der Coburger in Quarantäne ist von Samstag auf Sonntag erheblich zurückgegangen - von 251 auf 173.

Update vom 27.03.2020, 07.20 Uhr: 50 Infizierte in Coburg

Coburg verzeichnet derzeit insgesamt 50 Infizierte (davon 36 aus dem Landkreis und 15 aus der Stadt). Das geht aus dem Internetauftritt des Landkreises Coburg hervor. Demanch gilt ein Landkreisbewohner als geheilt. Es befinden sich 211 Menschen in Quarantäne - neben den 50 Infizierten handelt es sich dabei um 161 Kontaktpersonen.

Update vom 26.03.2020, 11.00 Uhr: Keine Väter im Kreißsaal

Wer in Coburg oder Lichtenfels in den nächsten Wochen ein Kind bekommt, muss die Geburt alleine durchstehen. Die Regiomed-Kliniken lassen Väter nicht mehr in den Kreißsaal.

Aktuell gibt es in der Coburger Region 47 Coronavirus-Infizierte. 

Update vom 23.03.2020, 11.30 Uhr: 32 Infizierte

Mit derzeit 32 Infizierten steht der Landkreis Coburg derzeit im fränkischen Vergleich noch gut da - die Zahlen steigen nicht so schnell, wie in anderen Regionen.

Von den 32 bestätigten Fällen, stammen zehn Menschen aus dem Stadtgebiet, 22 sind aus dem Umkreis. 

Update vom 21.03.2020, 09.00 Uhr: Zahl der Infizierungen steigt

Die Zahlen der Infizierungen durch den Coronavirus in Stadt und Landkreis Coburg steigen stetig an. Am Dienstagabend zählte das Gesundheitsamt noch acht Infizierte. Am vergangenen Freitagnachmittag war die Zahl der Betroffenen bereits auf 22 gestiegen. Die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne, ihre jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt", heißt es dazu.

Update vom 19.03.2020, 10.45 Uhr: So verfahren wir mit Aktualisierungen

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen aktualisieren wir die Fallzahlen nicht mehr mehrmals am Tag. Daher kann es vorkommen, dass die letzten Zahlen von Angaben an anderer Stelle abweichen. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier in unserer Frankenkarte.

Sollte es besondere Entwicklungen geben wie etwa Maßnahmen, die speziell den Landkreis betreffen oder andere Informationen, die über das Vermelden von Fallzahlen hinausgehen, aktualisieren wir den Artikel. 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

 

 

Update vom 17.03.2020, 12 Uhr: Stadt ergreift Maßnahmen für den Busverkehr - Hallenbad schließt

Zum Schutz der Busfahrer und der Passagiere findet in Coburg ab sofort kein Fahrscheinverkauf mehr statt. Geschlossen ist jetzt auch das Coburger Hallenbad, wie das Coburger Tagblatt berichtete. Ab sofort gelten folgende Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus, wie die Städtischen Werke (SÜC) und die Coburger Entsorgungs- und Baubetriebe (CEB) am Montag (16.03.2020) bekanntgaben:

In den Stadtbussen gilt wegen der Schulschließungen in Bayern ab sofort der Ferienfahrplan. Das bedeutet, dass alle sogenannten Verstärkerfahrten und die Schulbusse entfallen. 
Zur Sicherheit von Busfahrern und Fahrgästen erklären die SÜC Folgendes: "Damit wir den Stadtbusverkehr möglichst lange aufrechterhalten können, haben wir, wie andere Verkehrsunternehmen auch, für unser Fahrpersonal entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen."

Es finde ab sofort kein Fahrscheinverkauf mehr statt. Die vordere Tür bleibe geschlossen. Der Ein- und Ausstieg erfolge nur über die hinteren Türen. Fahrgäste könnten auch ohne gültigen Fahrschein zusteigen. 6er-Karten würden derzeit nicht abgestempelt. Der Fahrerbereich in den Bussen sei abgesperrt, hieß es ferner.

Ab sofort und "bis auf Weiteres" geschlossen ist das von der SÜC betriebene Hallenfreibad Aquaria inklusive der Sauna. Ebenso gibt es in der SÜC/CEB-Zentrale in der Bamberger Straße keinen Kundenverkehr mehr. In der Mitteilung hieß es: "Bitte bringen Sie Ihre Anliegen per Telefon, E-Mail oder schriftlich vor. Für dringende Angelegenheiten ist das Infocenter am Theaterplatz geöffnet. Beschränken Sie Besuche im Infocenter jedoch auf das Notwendigste. Falls Sie doch persönlich erscheinen müssen, halten Sie bitte Abstand zu unserem Personal und anderen Besuchern."

Update vom 16.03.2020, 14 Uhr: Vier neue Fälle in Coburg

Das Gesundheitsamt Coburg informiert, dass zum aktuellen Zeitpunkt acht bestätigte Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Coburg bekannt sind.

Die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Aufgrund der steigenden Zahl der Fälle verweist der Landkreis Coburg auf die eigene Homepage. Dort sollen neben den aktuellen Fallzahlen auch wichtige Informationen für die Einwohner im Landkreis zur Verfügung gestellt werden. 

Update vom 15.03.2020, 18.30 Uhr: Erneute Coronavirus-Infektion im Raum Coburg

Wie das Landratsamt Coburg  mitteilte, ging am Samstagabend (14.03.2020) beim Gesundheitsamt Coburg erneut ein gesichert positiver Befund eines Abstriches ein, der im Landratsamt Coburg abgenommen worden war. Der Patient, ein Rückkehrer aus einem Risikogebiet, leidet demnach an einer fieberhaften Erkrankung, die mit dem Krankheitsbild einer Corona-Infektion vereinbar ist. 

Die Kontaktpersonen des Betroffenen seien vom Gesundheitsamt Coburg ermittelt worden. Bei ihnen würden nun Rachenabstriche abgenommen. Unabhängig vom Ergebnis des Abstrichbefundes müssten sich alle ermittelten Kontaktpersonen für zwei Wochen nach dem letzten Kontakt mit der erkrankten Person in häusliche Quarantäne begeben, so das Landratsamt weiter. 

Bei den drei am Samstag (15.03.2020) gemeldeten Fällen bestehen laut Pressemitteilung noch immer keinerlei Krankheitssymptome.  "Im Einklang mit den Aussagen des Robert-Koch-Institutes und mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, mit dem auch im konkreten Fall Rücksprache genommen wurde, ist bei diesen Personen davon auszugehen, dass bisher keine Ansteckungsfähigkeit vorliegt", so das Landratsamt. Die Untersuchung und Quarantäne seien in diesen Fällen früh genug erfolgt, um einer möglichen Weiterverbreitung vorzubeugen. 

Update vom 14.03.2020, 15.00 Uhr: Drei Coronavirus-Fälle im Landkreis Coburg

Im Coburger Land gibt es die ersten drei Fälle. Laut Angaben des örtlichen Gesundheitsamtes  haben sich im Landkreis drei Personen mit Coronavirus angesteckt. 

Die Behörden teilen zudem mit, dass die Betroffenen nicht ansteckend sind. Das gilt, da sie keinerlei Symptome aufweisen. "Die bestätigten Fälle, die im Landkreis Coburg aufgetreten sind, sind beschwerdefrei und ohne jegliche Symptome", erklärt Roswitha Gradl, Leiterin des Fachbereiches "Gesundheitswesen".

Gemäß de Angaben des "Robert-Koch-Institutes (RKI)" erolgt eine Ansteckung erst dann, wenn ein Patient Symptome hat.

Die Betroffenen stehen aktuell unter häuslicher Quarantäne.

Update am 12.03.2020, 13.00 Uhr: Laborfehler! Doch kein Corona-Fall im Landkreis 

Der am Mittwoch gemeldete, vermeintliche erste  Corona-Fall in der Region Coburg ist doch keiner. Das hat am Donnerstagmittag das Landratsamt Coburg mitgeteilt.

In der Mitteilung heißt es wörtlich: „Wir haben soeben die Information aus dem Labor, dass es zu einem Laborfehler kam und der Mann nicht mit COVID-19 infiziert ist. Es gibt also nach wie vor keinen bekannten Coronafall im Landkreis Coburg.“

Dennoch: Die Stadt nimmt das Coronavirus sehr ernst. Ebenfalls am Donnerstag wurde offiziell, dass die Stadt Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern absagt - und zwar ab sofort. 

In einer Pressemitteilung heißt es dazu: "Durch diese Maßnahme möchte die Stadt Coburg frühzeitige Prävention gegen die steigende Anzahl an Corona-Infektionen in Deutschland leisten und das Risiko einer möglichen Ausbreitung minimieren beziehungsweise reduzieren. Denn: Gesundheitsvorsorge steht über jedem wirtschaftlichen Handeln."

Diese Anordnung tritt zwar offiziell erst mit Wirkung ab Freitag, 13. März, in Kraft. Die Vorstellungen im Coburger Landestheater (Großes Haus) sind aber bereits seit Mittwochabend abgesagt. Die Anordnung gilt zunächst bis einschließlich 9. April.

Update am 11.03.2020, 19.30 Uhr: Erste Coronavirus-Infektion im Coburger Land

Der 56-Jährige war in den Faschingsferien in Südtirol unterwegs. Er kam am 1. März zurück nach Oberfranken. Am 6. März traten bei ihm Symptome in Form von Kopfschmerzen auf. Daraufhin testete ihn sein Hausarzt auf "COVID-19". 

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Am Mittwochabend ereilte die Behörden schließlich das positive Ergebnis des Abstrichs. Der 56-Jährige und seine Familie befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Die Familienmitglieder, insbesondere die Kinder, werden noch am Mittwochabend auf das Virus getestet. Die Kinder waren nach dem Urlaub noch in der Schule. Seit einer Woche befinden sie sich bereits zu Hause. 

Der Familienvater besuchte am 6. März eine Infoveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg. Das Landratsamt fordert alle Teilnehmer der Veranstalter auf, sich telefonisch unter 09561/5140 im Landratsamt zu melden. 

Als erste Maßnahme fällt für folgende Schulklassen bis einschließlich Freitag (13. März 2020) der Unterricht aus: 

  • Klasse 4b an der Grundschule Weitramsdorf
  • Klasse 6d an der Realschule Coburg 2

Erstmeldung am 06.03.2020, 15.00 Uhr: Corona-Verdacht im Kreis Coburg

Corona-Aufregung jetzt auch im Coburger Land: Wie das Landratsamt am Donnerstag auf Tageblatt-Anfrage bestätigte, befinden sich zwei Personen derzeit in Quarantäne. Bei ihnen besteht die Möglichkeit, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. So lange dieser Verdacht nicht ausgeräumt ist, dürfen sie ihre jeweiligen Wohnhäuser nicht verlassen.

"Es handelt sich um zwei Personen, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem Menschen bereits positiv auf den Coronavirus getestet wurden", sagte Corinna Rösler, die Pressesprecherin des Landratsamtes. Die Quarantäne sei zunächst für 14 Tage angeordnet worden.

Die beiden Betroffenen werden nun auf das mögliche Virus getestet. Dazu wird ein Abstrich vorgenommen, der dann im Labor untersucht wird. Bis das Ergebnis vorliegt, bleibt die Quarantäne auf jeden Fall angeordnet. Die "häusliche Quarantäne", so hieß es aus dem Landratsamt weiter, stelle die niedrigste Stufe von Sicherheitsvorkehrungen bei Corona-Risiken dar. Sie gelte in der Regel auch für Reiserückkehrer, die aus einem Risikogebiet kommen, aber keine Symptome zeigen.

Regiomed trifft Vorkehrungen

Der Regiomed-Verbund hat derweil die vergangenen Wochen genutzt und ist eigenen Angaben zufolge "gut auf das Coronavirus vorbereitet". Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, der Leiter des Regiomed-Hygieneinstituts, warnt zugleich davor, jetzt in Panik zu verfallen. Durch Schutzmaßnahmen wie eine gute Händehygiene oder das Vermeiden von Menschenmassen könne sich der Einzelne gut vor dem Coronavirus schützen. Ebenso könne umsichtiges Verhalten maßgeblich dabei helfen, Patienten und Mitarbeiter in den Kliniken vor einer Ausbreitung der Viren zu schützen.

Regiomed setzt in diesem Zusammenhang auch auf bestmögliche Information und Aufklärung: Große Plakate an den Eingangstüren aller Regiomed-Kliniken weisen darauf hin, dass das Coronavirus besondere Schutzmaßnahmen erfordere. Besucher, die sich in den vergangenen 14 Tagen in den derzeit bekannten Risikogebieten aufgehalten haben, werden gebeten, das Klinikum nicht oder nur mit einem angelegten Mund-Nasen-Schutz und nach durchgeführter Händedesinfektion zu betreten. "Wir wollen damit vermeiden, dass das Virus in unsere Kliniken hineingetragen wird", erklärt Zastrow. Auch alle Mitarbeiter, die etwa aus einem Urlaub in einem Risikogebiet zurückkehren, werden derzeit getestet, bevor sie ihre Arbeit in den Regiomed-Einrichtungen wieder aufnehmen. Bis zum Erhalt des Testergebnisses muss beim Umgang mit Patienten sowie bei Kontakt mit Mitarbeitern und Angehörigen konsequent ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bei dringendem Verdacht auf eine Infektion könne darüber hinaus eine Dienstbefreiung angeordnet werden. "Wir möchten damit zum einen unsere Patienten schützen, aber auch unsere eigenen Mitarbeiter", erklärt Zastrow.

Für einen möglichen "Ernstfall" seien die Regiomed-Kliniken gerüstet und könnten infizierte Patienten, wenn nötig, stationär versorgen, erklärt Zastrow. Da Corona nicht ursächlich behandelbar sei, würde im Fall der Fälle eine symptomatische Behandlung durchgeführt. Das Isolierungsverfahren sieht - vergleichbar mit MRSA - aufgrund der Übertragungswege keine spezielle Station für Erkrankte vor. Patienten mit der gleichen Erkrankung können sich folglich ein Zimmer teilen. Werden diese Isolierungsmaßnahmen eingehalten, sei eine Weiterverbreitung ausgeschlossen.

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