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Pandemie

Hohe Corona-Infektionszahlen in Coburg: So reagiert der Landkreis

Der Landkreis Coburg hat einen kritischen Corona-Wert überschritten. Wie geht es nun weiter?
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Deutschlandweit wurden zahlreiche Einschränkungen in der Corona-Krise zurückgenommen oder gelockert. Alles unter der Bedingung: Die Zahl der Neuinfektionen darf nicht wieder schnell steigen. Dieses "schnell" heißt, dass innerhalb von sieben Tagen nicht mehr als 50 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner kommen dürfen.

Im  Landkreis Coburg  wurde diese Marke nun zwischenzeitlich überschritten. Coburg ist damit eine der ersten Regionen in Deutschland, in denen dies geschah. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 25.05.2029, 12 Uhr: Landkreis Coburg informiert über Maßnahmen

Mittlerweile ist die Zahl der Neuinfinzierten im Landkreis Coburg wieder unter die Marke von 50 Neunifizierten in den letzten sieben Tagen gefallen. Grund zur Entspannung gibt es dennoch nicht. In einem Interview gaben nun Landrat Sebastian Straubel, Martina Berger, organisatorische Leiterin des Gesundheitsamtes, und Stephan Zingler, Geschäftsbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Antworten auf die Fargen der Bürger. Das ganze Interview finden Sie hier.

Im hinblick auf die gestiegenen Fallzahlen wurde dabei auf die ebenfalls gestiegene Zahl der Tests verwiesen. Martina Berger dazu:  "Wo viel getestet wird, da findet sich auch viel - wer nicht testet, der findet nichts." Außerdem wurde auch über die getroffenen Maßnahmen informiert - und was jeder Einzelne tun kann, um die Infektionskette zu unterbrechen. 

Update vom 20.05.2020, 17.30 Uhr: Stadt und Landkreis Coburg mit wichtigem Appell an Bürger

Vor einer Woche hat der Landkreis Coburg in Oberfranken die festgelegte Obergrenze an Neuinfektionen überschritten und mit strengeren Auflagen in Alten- und Pflegeheimen reagiert. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenz-Wert ist im Landkreis mit 61,0 aktuell noch immer sehr hoch. In einer Pressemeldung ders Landratamtes Cobrug heißt es dazu, dass der Schwerpunkt der Infektionen sich sehr genau auf Pflegeeinrichtungen eingrenzen lässt. So könne die Infektionskette durch gezielte Maßnahmen von dort aus auch unterbrochen werden.

Trotzdem appellieren der Coburger Landrat Sebastian Straubel, die Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (Coburg) und Frank Rebhan (Neustadt bei Coburg)  und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Landkreis Coburg an die Bürgerinnen und Bürger im Coburger Land, die erfolgten Lockerungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: „Der Vatertagsausflug kann natürlich auch im Coburger Land stattfinden. Aber bitte beachten Sie die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, halten Sie den nötigen Mindestabstand und tragen Sie, wo nötig, Mund-Nasenschutz. Seien Sie lieber etwas vorsichtiger als zu nachlässig, damit wir uns schon bald wieder ohne Einschränkungen treffen und gemeinsam Unternehmungen machen können.“, heißt es in der Mitteilung am Mittwochnachmittag.

Update vom 14.05.2020, 17.30 Uhr: So reagiert der Landkreis auf die steigenden Zahlen

Am Donnerstag gibt der Landkreis Coburg bekannt: "Die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage (Sieben-Tage-Inzidenz-Wert) liegt für den Landkreis Coburg seit heute bei 58,7" Ab einem Wert über 50 haben die jeweils betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionskette zu treffen.

In einer Pressemitteilung des Landkreises heißt es dazu: "Der Landkreis Coburg beobachtet die steigende Zahl der Neuinfektionen bereits seit einigen Tagen und hat deshalb bereits Maßnahmen zur Eindämmung einer Weiterverbreitung des Virus getroffen, die nun noch weiter ausgebaut werden."

Da ein Großteil der Neuinfektionen sich auf Pflegeeinrichtungen bezieht und im Zusammenhang mit Dialysebehandlungen stehen soll, seien"nicht nur infizierte von nicht-infizierten Bewohnern getrennt (Kohortenbildung) und das Pflegepersonal getrennt eingesetzt, sondern auch bereits Reihentestungen vorgenommen" worden. 

Folgende Maßnahmen wurden zudem beschlossen: 

• Ab sofort gilt für alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ein Besuchsverbot, wie es bis vor kurzem bundesweit gegolten hat. Dieses gilt für die Einrichtungen im Landkreis Coburg vorerst für die nächsten zwei Wochen. Ausnahmen werden für Angehörige von im Sterben liegenden Personen gemacht. Damit sollen zum einen die Bewohner der Pflegeeinrichtungen, die bekanntlich zur Risikogruppe zählen, geschützt und zum anderen verhindert werden, dass sich Besucher anstecken.
• Es ist vorgesehen, die Reihentestungen in den betroffenen Pflegeeinrichtungen, gemeinsam mit MDK und LGL, sukzessive als Vorsichtsmaßnahme auf alle Pflegeeinrichtungen auszuweiten. 
• Auch die Dialysepatienten, die nicht in einer Pflegeeinrichtung wohnen, befinden sich in Quarantäne und werden durch das Gesundheitsamt betreut – sofern sie infiziert oder Kontaktpersonen sind.
• Die Patienten erhalten ihre Dialysebehandlung natürlich weiterhin. Der Transport erfolgt unter strengsten Hygieneregeln.
• Auch in den Dialysestationen wurden entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung einer Weiterverbreitung des COVID-19-Virus ergriffen und Reihentestungen sind erfolgt.

„Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen, insbesondere für die Bewohner von Pflegeheimen und deren Angehöriger, wieder einschneidend sind. Sie sind aber leider unerlässlich, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Coburger Land hat oberste Priorität. Und deshalb bitte ich alle um Verständnis für diese Maßnahmen. Wenn wir die Infektionskette unterbrechen wollen, haben wir keine andere Chance, als in den besonders betroffenen beziehungsweise gefährdeten Einrichtungen Maßnahmen zu ergreifen“, so Landrat Sebastian Straubel. Gleichzeitig bittet er alle Bürgerinnen und Bürger im Coburger Land weiterhin darum, „lieber etwas vorsichtiger zu sein, als die Situation auf die leichte Schulter zu nehmen. Nicht nur zum Eigenschutz, sondern zum Schutz aller Mitbürger“.

Um den Infektionen her zu werden, sollen die Testungen ausgeweitet werden - was wiederum aber zu weiter steigenden Zahlen bei den Infektionen führen könne, da dann die Dunkelziffer der Infektionen sinke.

Auch wenn sich die steigenden Zahlen vor allem auf den Landkreis beziehen, hat auch die Stadt Coburg reagiert: „Uns muss immer bewusst sein, dass die Grenzen für die Bürgerinnen und Bürger zwischen Stadt und Landkreis fließend sind. Ein Großteil der COVID-19-Neuinfektionen im Landkreis Coburg tritt in Pflegeeinrichtungen auf und steht unter anderem auch in Zusammenhang mit Dialysebehandlungen. Die Infiziertenzahlen in der Stadt Coburg sind aktuell nicht im kritischen Bereich. Das soll auch so bleiben. Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger steht für mich an allererster Stelle, daher erstellen wir gerade ein umfassendes Konzept zur weiteren Vorgehensweise“, so Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Darin werden wir unter anderem präventiv für alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen mit Dialysepatienten wieder ein Besuchsverbot erlassen. Für Angehörige und Bewohner/innen sind diese Maßnahme sicher einschneidend, aber die Gesundheit geht für mich an dieser Stelle bei der Interessensabwägung vor. Ich bitte die Bevölkerung, sich bereits jetzt schon an das Besuchsverbot zu halten und sich und ihre Angehörigen zu schützen und bedanke mich für das Verantwortungsbewusstsein.“ 

Update vom 14.05.2020, 11.30 Uhr: Landkreis Coburg übersteigt kritischen Wert - wie geht es weiter?

Die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Coburg beläuft sich in den vergangenen sieben Tagen auf insgesamt 37, hieß es dazu aus dem Landratsamt bereits am Mittwochabend. Wie das Landratsamt inFranken.de bestätigt, stehen die Neuinfektionen seit Donnerstag (14. Mai 2020) bei 56,38 - und damit klar über dem kritischen Wert. Was das genau bedeutet und welche Maßnahmen nun ergriffen werden, darüber will das Landratsamt im Laufe des Donnerstags informieren.

Die Neuinfektionen treten laut Landratsamt  hauptsächlich in Pflegeheimen in Stadt und Landkreis Coburg auf und stehen unter anderem in Zusammenhang mit Dialysebehandlungen. Das Gesundheitsamt Coburg hat bereits alle notwendigen Maßnahmen zu Eindämmung einer Weiterverbreitung des COVID-19-Virus eingeleitet, Reihentestungen in den Pflegeheimen finden statt. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erfolgen, so dass Besuche in den Pflegeheimen wieder eingeschränkt werden könnten. 

Update vom 20.04.2020, 09.35 Uhr: Über 200 Infektionsfälle und drei weitere Todesopfer

Über das vergangene Wochenende ist im Landkreis Coburg die Zahl der positiv auf Corona getesteten Personen auf über 200 gestiegen. Leider kamen drei weitere Todesfälle hinzu - somit starben mittlerweile fünf infizierte Personen. 100 ehemals Infizierte gelten allerdings bereits als genesen.

Update vom 15.04.2020, 13.13 Uhr: Zahl der Infektionsfälle steigt auf 187 

Die Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Stadt und Landkreis Coburg liegt am Mittwoch (15.04.2020) bei 187 – wobei 46 davon auf die Stadt und 141 auf den Landkreis fallen. 

In der Region Coburg ist bislang ein Corona-Infizierter ums Leben gekommen. 

85 ehemals Infizierte gelten inzwischen als genesen. 

Update vom 11.04.2020, 09.10 Uhr: Zahl der Corona-Infektionen steigt immer weiter

Nach den neuen Zahlen des Landkreis Coburg sind nun 163 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 11.04.2020).  Die Zahl steigt somit weiter an. Im Stadtgebiet gab es bisher 44 Infizierte, wovon aber bereits 30 wieder als genesen gelten.

Update vom 10.04.2020, 10.10 Uhr: Weiterer Anstieg der Corona-Infektionen

In Stadt und Landkreis Coburg sind mittlerweile 150 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden (Stand 10.04.2020). Von Montag bis Donnerstag sind über 30 Fälle bekannt geworden. Bislang ist eine Person an dem Virus verstorben, teilt das Landratsamt mit. 60 Personen sind wieder genesen.  

Update vom 09.04.2020, 12.00 Uhr: Lieferhilfen weiter ausgebaut - so profitieren Sie

Die Versorgung der Bevölkerung und die Sicherstellung des Warenverkehrs hat sich die Stadt Coburg in der Corona-Krise auf die Fahne geschrieben. Zusammen mit der Plattform ichkaufincoburg.de und weiteren Partnern hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög) Lieferhilfen gestartet. Die sollen jetzt weter ausgebaut werden.

Dazu wurden unter anderem zwei neue Partnern hinzugefügt. Doch wie funktioniert diese Lieferhilfe? Die Wifög schreibt dazu in einer Pressemeldung:

Der Kunde bestellt die benötigten Lebensmittel bei den zukünftigen an der Lieferhilfe teilnehmenden Nahversorger oder Gastronomen per Internet,  per Fax oder Email. Der Anbieter stellt die gewünschte Ware bereit und informiert den Lieferservice über die gewünschte Auslieferung per Webformular. Die Ware wird am definierten Ort abgeholt und schnellstmöglich zum Besteller gebracht.

Wichtig sei in diesem Zusammenhang natürlich der Zahlungsverkehr, heißt es weiter. "Über ein aktuell eingerichtetes Konto der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg (Wifög) wird der dieser Zahlungsverkehr abgewickelt. Der Händler schickt eine Rechnung unter Angabe der Bestellnummer, Name des Kunden und den an die Wirtschaftsförderung zu überweisenden Betrag. Diese regelt im Nachgang das weitere Transaktionsverfahren."

Man wolle aber nicht mit den Pizza- und weiteren Lieferdiensten in Konkurrenz treten,schreibt die Wifög. Deswegen  werden die Essenslieferungszeiten beschränkt: Montag- Freitag von 11:00 -13.00 Uhr und am Sonntag von 11:00 – 14:00 Uhr. Nähere Informationen haben die Partner auf einer eigens dafür eingerichteten Seite zusammengefasst.

Update vom 09.04.2020, 07.38 Uhr: Neun Pflegeheim-Bewohner in Neustadt bei Coburg mit Corona infiziert

Wie das Gesundheitsamt bestätigt, wurden neun Bewohner im Pflegeheim Phönix in Neustadt bei Coburg positiv auf das Coronavirus getestet. Bereits bei Bekanntwerden der ersten Infektion seien „alle erforderlichen Schutzmaßnahmen umgehend veranlasst und umgesetzt worden.“ Die Bewohner seien isoliert worden und die Pfleger arbeiteten von nun an in Schutzkleidung.

„Beide Maßnahmen sind unverzichtbar“, erklärt das Gesundheitsamt. Ohne sie hätte sich die Erkrankung weitaus schneller und massiver in der Einrichtung ausgebreitet.

„Die Situation der alten Menschen, die in Pflegeheimen leben, wie auch die der Angehörigen, ist momentan sehr schwierig“, so das Gesundheitsamt. „Für beide Seiten ist es nicht leicht, wenn man nicht im persönlichen Kontakt bleiben kann und emotional sehr belastend.“

Update vom 08.04.2020, 07.30 Uhr: 124 Corona-Infektion in Region Coburg

Das Coburger Landratsamt hat neue Zahlen zum Coronavirus veröffentlicht: Demnach sind 124 Menschen mit dem Erreger infiziert.

Davon stammen 88 Menschen aus dem Landkreis Coburg, 36 aus der Stadt. Von den 124 Infizierten sind laut Angaben der Behörde bereits 48 Menschen genesen. 

Update vom 06.04.2020, 11.30 Uhr: Mehr als 100 Infizierte im Raum Coburg

In Stadt und Landkreis Coburg sind inzwischen mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auf der Homepage des Landkreises Coburg wurden am Sonntag (5. April 2020) 116 Infizierte bekanntgegeben. Davon stammen 84 Infizierte aus dem Landkreis und 32 aus der Stadt. 42 Menschen gelten als genesen und ein Mensch ist gestorben. 

Update vom 03.04.2020, 16.40 Uhr: Helfer für regionalen Pflegepool gesucht

Wie das Landratsamt am Freitagnachmittag (03.04.2020) mitteilt, hat sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) dazu entschlossen, einen Pflegepool für die Region einzurichten, so dass die Alten- und Pflegeheime im Bedarfsfall schnell Unterstützung bekommen. Die Begründung: Den Bedarf an Fachkräften im Bereich der ambulanten und stationären Pflege zu decken, sei bereits vor der Coronavirus-Pandemie nicht einfach gewesen. Durch die aktuelle Situation verschärfe sich diese Situation zusätzlich.

In diesem Pflegepool werden alle Personen mit ihrem jeweiligen Qualifikationsniveau erfasst, die perspektivisch in der Pflege einsetzbar wären. Das sind beispielsweise Pflegekräfte, die sich bereits in der Altersteilzeit oder im Ruhestand befinden oder die momentan aus anderen Gründen eine „Auszeit“ genommen haben, die aber bereit wären, in der aktuellen krisenhaften Situation zu unterstützen. Wenn eine pflegerische Einrichtung dann aufgrund von Ausfällen Personalbedarf hat, kann diese auf den Pool zurückgreifen. 

Für den regionalen Pflegepool im Landkreis Coburg gesucht werden:

  • Altenpfleger*innen
  • Altenpflegehelfer*innen
  • Krankenpfleger/-schwestern (Gesundheits- und Krankenpfleger*innen)
  • Pflegehelfer*innen (Gesundheits- und Krankenpflegehelfer*innen)
  • Kinderkrankenpfleger/-schwestern (Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen)
  • Fachkräfte zur Pflegeassistenz
  • Arzthefer*innen / Medizinische Fachangestellte (MFA)
  • Zahnarzthelfer*innen (ZMFA)
  • Operationstechnische Assistent*innen (OTA)
  • Heilerziehungspfleger*innen
  • Logopäd*innen 
  • Ergotherapeut*innen

Wer eine pflegerische oder medizinische Ausbildung hat und bereit ist, im Bedarfsfall bei Personalausfall in einem Alten- und Pflegeheim einzuspringen und mitzuhelfen kann sich auf der Website pflegepool-coburg.de oder per Mail an Pflegepool@landkreis-coburg.de anmelden.

Update vom 03.04.2020, 14.50 Uhr: Landratsamt informiert: Handwerker dürfen arbeiten

Das Landratsamt weist darauf hin, dass Handwerker in der jetzigen Situation arbeiten und nach den derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen auch ins Haus kommen dürfen. Die Frage sorge momentan für etwas Verunsicherung, so die Behörde. Denn laut der geltenden Allgemeinverfügung des Freistaates Bayern sind berufliche Tätigkeiten erlaubt. Dazu zählen auch Arbeiten des Handwerks.  Andererseits heißt es in der Allgemeinverfügung auch, dass jeder angehalten wird, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.

Die Ordnungsämter von Stadt und Landkreis Coburg stellen hierzu fest, dass Handwerker jeden Gewerks generell auf Baustellen ihre Arbeiten ausführen dürfen – insbesondere wenn es sich dabei um Außenarbeiten handelt. Genauso ist es auch in Wohnungen möglich, die leer stehen bzw. in Räumlichkeiten, in denen Handwerker mindestens im erforderlichen Mindestabstand zwischen Personen arbeiten können. Generell sollten alle Arbeiten von Handwerkern, die nicht notwendig sind, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wenn zu Hause ein Notfall vorliegt, z. B. ein Wasserschaden, Heizungsausfall, eine kaputte Toilette, dann darf ein Handwerker selbstverständlich auch weiterhin kommen.

Kreishandwerksmeister Jens Beland erklärt dazu, dass die Handwerksbetriebe im Raum Coburg mit Ihren jeweiligen Kunden zunächst telefonisch in Kontakt treten, um die jeweilige Situation abzuklären: „Wenn ein Kunde derzeit keinen Handwerker auf seiner Baustelle wünscht, haben wir dafür natürlich Verständnis. Genauso bitten wir auch umgedreht um Verständnis, wenn ein Handwerker in der Situation darum bittet, die Ausführung seiner Arbeiten zeitlich zu verschieben.“ Dass der vorgeschriebene Mindestabstand und die Hygienevorschriften eingehalten werden, sei selbstverständlich.

Update vom 01.04.2020, 16.55 Uhr: Landratsamt gibt ersten Corona-Todesfall bekannt

Im Landkreis Coburg gibt es den ersten Todesfall, der in Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung steht. Das teilt das Landratsamt am Mittwoch (01.04.2020) mit. Die bereits am Dienstagabend verstorbene Frau sei gesundheitlich bereits schwer vorbelastet gewesen. Landrat Sebastian Straubel spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefes Mitgefühl aus, so die Behörde.

Update vom 31.03.2020, 16.10 Uhr: 78 Infizierte - zwölf Bürger aus Stadt und Kreis geheilt

In Stadt und Landkreis Coburg (Oberfranken) sind derzeit 78 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind 53 Menschen aus dem Landkreis und 23 aus der Stadt. Zwölf Menschen gelten aktuell als geheilt. Das sind Informationen des Landkreises Coburg und beziehen sich auf den Stand vom 31.03.2020 um 14.30 Uhr. 117 Personen sind immer noch in Quarantäne.

Update vom 30.03.2020, 11.30 Uhr: Jetzt 73 Infizierte in Stadt und Landkreis Coburg

Laut Informationen des Landkreises gibt es aktuell 73 Coronavirus-Infizierte (50 aus dem Landkreis, 23 aus der Stadt Coburg; Stand: 29.03.2020, 14.30 Uhr). Sieben Menschen gelten als geheilt. Die Zahl der Coburger in Quarantäne ist von Samstag auf Sonntag erheblich zurückgegangen - von 251 auf 173.

Update vom 27.03.2020, 07.20 Uhr: 50 Infizierte in Coburg

Coburg verzeichnet derzeit insgesamt 50 Infizierte (davon 36 aus dem Landkreis und 15 aus der Stadt). Das geht aus dem Internetauftritt des Landkreises Coburg hervor. Demanch gilt ein Landkreisbewohner als geheilt. Es befinden sich 211 Menschen in Quarantäne - neben den 50 Infizierten handelt es sich dabei um 161 Kontaktpersonen.

Update vom 26.03.2020, 11.00 Uhr: Keine Väter im Kreißsaal

Wer in Coburg oder Lichtenfels in den nächsten Wochen ein Kind bekommt, muss die Geburt alleine durchstehen. Die Regiomed-Kliniken lassen Väter nicht mehr in den Kreißsaal.

Aktuell gibt es in der Coburger Region 47 Coronavirus-Infizierte. 

Update vom 23.03.2020, 11.30 Uhr: 32 Infizierte

Mit derzeit 32 Infizierten steht der Landkreis Coburg derzeit im fränkischen Vergleich noch gut da - die Zahlen steigen nicht so schnell, wie in anderen Regionen.

Von den 32 bestätigten Fällen, stammen zehn Menschen aus dem Stadtgebiet, 22 sind aus dem Umkreis. 

Update vom 21.03.2020, 09.00 Uhr: Zahl der Infizierungen steigt

Die Zahlen der Infizierungen durch den Coronavirus in Stadt und Landkreis Coburg steigen stetig an. Am Dienstagabend zählte das Gesundheitsamt noch acht Infizierte. Am vergangenen Freitagnachmittag war die Zahl der Betroffenen bereits auf 22 gestiegen. Die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne, ihre jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt", heißt es dazu.

Update vom 19.03.2020, 10.45 Uhr: So verfahren wir mit Aktualisierungen

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen aktualisieren wir die Fallzahlen nicht mehr mehrmals am Tag. Daher kann es vorkommen, dass die letzten Zahlen von Angaben an anderer Stelle abweichen. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier in unserer Frankenkarte.

Sollte es besondere Entwicklungen geben wie etwa Maßnahmen, die speziell den Landkreis betreffen oder andere Informationen, die über das Vermelden von Fallzahlen hinausgehen, aktualisieren wir den Artikel. 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

 

 

Update vom 17.03.2020, 12 Uhr: Stadt ergreift Maßnahmen für den Busverkehr - Hallenbad schließt

Zum Schutz der Busfahrer und der Passagiere findet in Coburg ab sofort kein Fahrscheinverkauf mehr statt. Geschlossen ist jetzt auch das Coburger Hallenbad, wie das Coburger Tagblatt berichtete. Ab sofort gelten folgende Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus, wie die Städtischen Werke (SÜC) und die Coburger Entsorgungs- und Baubetriebe (CEB) am Montag (16.03.2020) bekanntgaben:

In den Stadtbussen gilt wegen der Schulschließungen in Bayern ab sofort der Ferienfahrplan. Das bedeutet, dass alle sogenannten Verstärkerfahrten und die Schulbusse entfallen. 
Zur Sicherheit von Busfahrern und Fahrgästen erklären die SÜC Folgendes: "Damit wir den Stadtbusverkehr möglichst lange aufrechterhalten können, haben wir, wie andere Verkehrsunternehmen auch, für unser Fahrpersonal entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen."

Es finde ab sofort kein Fahrscheinverkauf mehr statt. Die vordere Tür bleibe geschlossen. Der Ein- und Ausstieg erfolge nur über die hinteren Türen. Fahrgäste könnten auch ohne gültigen Fahrschein zusteigen. 6er-Karten würden derzeit nicht abgestempelt. Der Fahrerbereich in den Bussen sei abgesperrt, hieß es ferner.

Ab sofort und "bis auf Weiteres" geschlossen ist das von der SÜC betriebene Hallenfreibad Aquaria inklusive der Sauna. Ebenso gibt es in der SÜC/CEB-Zentrale in der Bamberger Straße keinen Kundenverkehr mehr. In der Mitteilung hieß es: "Bitte bringen Sie Ihre Anliegen per Telefon, E-Mail oder schriftlich vor. Für dringende Angelegenheiten ist das Infocenter am Theaterplatz geöffnet. Beschränken Sie Besuche im Infocenter jedoch auf das Notwendigste. Falls Sie doch persönlich erscheinen müssen, halten Sie bitte Abstand zu unserem Personal und anderen Besuchern."

Update vom 16.03.2020, 14 Uhr: Vier neue Fälle in Coburg

Das Gesundheitsamt Coburg informiert, dass zum aktuellen Zeitpunkt acht bestätigte Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Coburg bekannt sind.

Die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Aufgrund der steigenden Zahl der Fälle verweist der Landkreis Coburg auf die eigene Homepage. Dort sollen neben den aktuellen Fallzahlen auch wichtige Informationen für die Einwohner im Landkreis zur Verfügung gestellt werden. 

Update vom 15.03.2020, 18.30 Uhr: Erneute Coronavirus-Infektion im Raum Coburg

Wie das Landratsamt Coburg  mitteilte, ging am Samstagabend (14.03.2020) beim Gesundheitsamt Coburg erneut ein gesichert positiver Befund eines Abstriches ein, der im Landratsamt Coburg abgenommen worden war. Der Patient, ein Rückkehrer aus einem Risikogebiet, leidet demnach an einer fieberhaften Erkrankung, die mit dem Krankheitsbild einer Corona-Infektion vereinbar ist. 

Die Kontaktpersonen des Betroffenen seien vom Gesundheitsamt Coburg ermittelt worden. Bei ihnen würden nun Rachenabstriche abgenommen. Unabhängig vom Ergebnis des Abstrichbefundes müssten sich alle ermittelten Kontaktpersonen für zwei Wochen nach dem letzten Kontakt mit der erkrankten Person in häusliche Quarantäne begeben, so das Landratsamt weiter. 

Bei den drei am Samstag (15.03.2020) gemeldeten Fällen bestehen laut Pressemitteilung noch immer keinerlei Krankheitssymptome.  "Im Einklang mit den Aussagen des Robert-Koch-Institutes und mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, mit dem auch im konkreten Fall Rücksprache genommen wurde, ist bei diesen Personen davon auszugehen, dass bisher keine Ansteckungsfähigkeit vorliegt", so das Landratsamt. Die Untersuchung und Quarantäne seien in diesen Fällen früh genug erfolgt, um einer möglichen Weiterverbreitung vorzubeugen. 

Update vom 14.03.2020, 15.00 Uhr: Drei Coronavirus-Fälle im Landkreis Coburg

Im Coburger Land gibt es die ersten drei Fälle. Laut Angaben des örtlichen Gesundheitsamtes  haben sich im Landkreis drei Personen mit Coronavirus angesteckt. 

Die Behörden teilen zudem mit, dass die Betroffenen nicht ansteckend sind. Das gilt, da sie keinerlei Symptome aufweisen. "Die bestätigten Fälle, die im Landkreis Coburg aufgetreten sind, sind beschwerdefrei und ohne jegliche Symptome", erklärt Roswitha Gradl, Leiterin des Fachbereiches "Gesundheitswesen".

Gemäß de Angaben des "Robert-Koch-Institutes (RKI)" erolgt eine Ansteckung erst dann, wenn ein Patient Symptome hat.

Die Betroffenen stehen aktuell unter häuslicher Quarantäne.

Update am 12.03.2020, 13.00 Uhr: Laborfehler! Doch kein Corona-Fall im Landkreis 

Der am Mittwoch gemeldete, vermeintliche erste  Corona-Fall in der Region Coburg ist doch keiner. Das hat am Donnerstagmittag das Landratsamt Coburg mitgeteilt.

In der Mitteilung heißt es wörtlich: „Wir haben soeben die Information aus dem Labor, dass es zu einem Laborfehler kam und der Mann nicht mit COVID-19 infiziert ist. Es gibt also nach wie vor keinen bekannten Coronafall im Landkreis Coburg.“

Dennoch: Die Stadt nimmt das Coronavirus sehr ernst. Ebenfalls am Donnerstag wurde offiziell, dass die Stadt Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern absagt - und zwar ab sofort. 

In einer Pressemitteilung heißt es dazu: "Durch diese Maßnahme möchte die Stadt Coburg frühzeitige Prävention gegen die steigende Anzahl an Corona-Infektionen in Deutschland leisten und das Risiko einer möglichen Ausbreitung minimieren beziehungsweise reduzieren. Denn: Gesundheitsvorsorge steht über jedem wirtschaftlichen Handeln."

Diese Anordnung tritt zwar offiziell erst mit Wirkung ab Freitag, 13. März, in Kraft. Die Vorstellungen im Coburger Landestheater (Großes Haus) sind aber bereits seit Mittwochabend abgesagt. Die Anordnung gilt zunächst bis einschließlich 9. April.

Update am 11.03.2020, 19.30 Uhr: Erste Coronavirus-Infektion im Coburger Land

Der 56-Jährige war in den Faschingsferien in Südtirol unterwegs. Er kam am 1. März zurück nach Oberfranken. Am 6. März traten bei ihm Symptome in Form von Kopfschmerzen auf. Daraufhin testete ihn sein Hausarzt auf "COVID-19". 

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Am Mittwochabend ereilte die Behörden schließlich das positive Ergebnis des Abstrichs. Der 56-Jährige und seine Familie befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Die Familienmitglieder, insbesondere die Kinder, werden noch am Mittwochabend auf das Virus getestet. Die Kinder waren nach dem Urlaub noch in der Schule. Seit einer Woche befinden sie sich bereits zu Hause. 

Der Familienvater besuchte am 6. März eine Infoveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg. Das Landratsamt fordert alle Teilnehmer der Veranstalter auf, sich telefonisch unter 09561/5140 im Landratsamt zu melden. 

Als erste Maßnahme fällt für folgende Schulklassen bis einschließlich Freitag (13. März 2020) der Unterricht aus: 

  • Klasse 4b an der Grundschule Weitramsdorf
  • Klasse 6d an der Realschule Coburg 2

Erstmeldung am 06.03.2020, 15.00 Uhr: Corona-Verdacht im Kreis Coburg

Corona-Aufregung jetzt auch im Coburger Land: Wie das Landratsamt am Donnerstag auf Tageblatt-Anfrage bestätigte, befinden sich zwei Personen derzeit in Quarantäne. Bei ihnen besteht die Möglichkeit, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. So lange dieser Verdacht nicht ausgeräumt ist, dürfen sie ihre jeweiligen Wohnhäuser nicht verlassen.

"Es handelt sich um zwei Personen, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem Menschen bereits positiv auf den Coronavirus getestet wurden", sagte Corinna Rösler, die Pressesprecherin des Landratsamtes. Die Quarantäne sei zunächst für 14 Tage angeordnet worden.

Die beiden Betroffenen werden nun auf das mögliche Virus getestet. Dazu wird ein Abstrich vorgenommen, der dann im Labor untersucht wird. Bis das Ergebnis vorliegt, bleibt die Quarantäne auf jeden Fall angeordnet. Die "häusliche Quarantäne", so hieß es aus dem Landratsamt weiter, stelle die niedrigste Stufe von Sicherheitsvorkehrungen bei Corona-Risiken dar. Sie gelte in der Regel auch für Reiserückkehrer, die aus einem Risikogebiet kommen, aber keine Symptome zeigen.

Regiomed trifft Vorkehrungen

Der Regiomed-Verbund hat derweil die vergangenen Wochen genutzt und ist eigenen Angaben zufolge "gut auf das Coronavirus vorbereitet". Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, der Leiter des Regiomed-Hygieneinstituts, warnt zugleich davor, jetzt in Panik zu verfallen. Durch Schutzmaßnahmen wie eine gute Händehygiene oder das Vermeiden von Menschenmassen könne sich der Einzelne gut vor dem Coronavirus schützen. Ebenso könne umsichtiges Verhalten maßgeblich dabei helfen, Patienten und Mitarbeiter in den Kliniken vor einer Ausbreitung der Viren zu schützen.

Regiomed setzt in diesem Zusammenhang auch auf bestmögliche Information und Aufklärung: Große Plakate an den Eingangstüren aller Regiomed-Kliniken weisen darauf hin, dass das Coronavirus besondere Schutzmaßnahmen erfordere. Besucher, die sich in den vergangenen 14 Tagen in den derzeit bekannten Risikogebieten aufgehalten haben, werden gebeten, das Klinikum nicht oder nur mit einem angelegten Mund-Nasen-Schutz und nach durchgeführter Händedesinfektion zu betreten. "Wir wollen damit vermeiden, dass das Virus in unsere Kliniken hineingetragen wird", erklärt Zastrow. Auch alle Mitarbeiter, die etwa aus einem Urlaub in einem Risikogebiet zurückkehren, werden derzeit getestet, bevor sie ihre Arbeit in den Regiomed-Einrichtungen wieder aufnehmen. Bis zum Erhalt des Testergebnisses muss beim Umgang mit Patienten sowie bei Kontakt mit Mitarbeitern und Angehörigen konsequent ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bei dringendem Verdacht auf eine Infektion könne darüber hinaus eine Dienstbefreiung angeordnet werden. "Wir möchten damit zum einen unsere Patienten schützen, aber auch unsere eigenen Mitarbeiter", erklärt Zastrow.

Für einen möglichen "Ernstfall" seien die Regiomed-Kliniken gerüstet und könnten infizierte Patienten, wenn nötig, stationär versorgen, erklärt Zastrow. Da Corona nicht ursächlich behandelbar sei, würde im Fall der Fälle eine symptomatische Behandlung durchgeführt. Das Isolierungsverfahren sieht - vergleichbar mit MRSA - aufgrund der Übertragungswege keine spezielle Station für Erkrankte vor. Patienten mit der gleichen Erkrankung können sich folglich ein Zimmer teilen. Werden diese Isolierungsmaßnahmen eingehalten, sei eine Weiterverbreitung ausgeschlossen.

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