Coburg
Beleuchtung

Coburgs neuer Glanz im Advent

Warum die Vestestadt zwischen Ketschengasse und Spitalgasse im Advent wie verwandelt wirkt, der Steinweg ab düster bleibt.
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neuer Glanz Adventsbelcutung in der Coburger SpitalgasseFoto: Jochen Berger
neuer Glanz Adventsbelcutung in der Coburger SpitalgasseFoto: Jochen Berger
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Das Zauberwort besteht aus drei Buchstaben: LED. Neue Beleuchtung lässt in diesem Jahr die Innenstadt in den vorweihnachtlichen Wochen ganz neu erstrahlen. Dahinter steht die durch den Stadtrat im Juni gefällte Grundsatzentscheidung, die Weihnachtsbeleuchtung heuer erstmals komplett in die Verantwortung der Stadt zu übertragen. Zuvor hatten sich die Händler in der Innenstadt in einigen Straßen um dieses Thema gekümmert.

Die Stadt hat zu diesem Zweck neue Leuchtmittel angeschafft - zumindest für einen Teil der Bereiche. Das Resultat ist dank LED-Ausleuchtung nicht zu übersehen. Von der Investition in LED-Beleuchtung profitieren einige Bereiche der Fußgängerzone unübersehbar. Damit hat sich zugleich die Gewichtung verschoben.

Im Steinweg fehlen defekte Teile

Zu den Verlierern zählt eindeutig der Steinweg, der im Vergleich zur nun deutlich heller strahlenden Spitalgasse deutlich an Attraktivität eingebüßt hat. Außerdem mussten im Steinweg, für den noch keine neuen LED-Lichter angeschafft wurden, einige defekte Leuchtmittel aussortiert werden.

"Im Steinweg fehlen einige defekte Teile", räumt Frank Briesemeister als Weihnachtsmarkt-Manager ein. Der vorweihnachtliche Lichterglanz ist spürbar ausgedünnt - sehr zum Ärger der Gewerbetreibenden.

Auch die Mohrenstraße wirkt nun im Vergleich zur "Spit" weniger anziehend.

Das liegt nicht nur am neuen Glanz in der Spitalgasse, sondern auch daran, dass einige der 2012 angeschafften Lichterbögen in der Mohrenstraße aussortiert werden mussten. Die Webergasse wiederum profitiert auch in diesem Jahr vom unübersehbaren, leuchtenden Schriftzug "Webergasse". In der Webergasse kommen neue Leucht-Friese ebenso zum Einsatz wie auf der Mauer, in der Judengasse und in der Johannisgasse.

Wer seinen vorweihnachtlichen Spaziergang durch die Innenstadt bis zum Ketschentor ausdehnt, findet auch in der Ketschengasse neuen Glanz. In der Herrngasse und in der Steingasse wurde auf die Neuanschaffung verzichtet, da die dort verwendete Lichterbögen aus den Jahren 2016 und 2015 stammen.

Mit einem Manko hat die Stadt in diesem Jahr trotz des neuen LED-Glanzes zu kämpfen, wie Frank Briesemeister konstatiert. Weil zwar neue Lichtmittel angeschafft wurden, die betagte Steuerungstechnik für die Zeitschaltung jedoch weiterhin benutzt werden muss, gibt es bisweilen Probleme.

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