Coburg
Abriss

Coburgs Anger-Veste ist nur noch Erinnerung

Wie sich die alte Dreifachturnhalle am Coburger Ketschenanger nach einem genauen Plan und riesige Schutt- und Abraumhügel verwandelt hat.
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Mitte März: Nur noch ein kümmerlicher Rest der Angerhalle steht.Foto Jochen Berger
Mitte März: Nur noch ein kümmerlicher Rest der Angerhalle steht.Foto Jochen Berger
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Abpfiff. Endgültig. Die alte Dreifachturnhalle am Coburger Anger ist nur noch Erinnerung. Genauer: Bauschutt und Recycling-Material. Die gerne als Anger-Veste titulierte Halle hat sich in Schuttberg und Hügel verbogener Metallträger verwandelt.

Riesige Baggerarme haben seit Ende letzten Jahres mit dem Abriss begonnen und in den letzten Wochen unübersehbar ganze Arbeit geleistet.

Wo einst der HSC spielte

Die längst in die Jahre gekommene Halle wurde Schritt für Schritt in ihre Einzelteile zerlegt - mit brachialer Kraft, aber doch stets nach einem wohldurchdachten Plan.

Hier, wo der HSC 2000 Coburg lange Jahre seine Heimspiele ausgetragen hat und den Aufstieg in den bezahlen Handball-Sport schaffte und die Halle den Ehrentitel Anger-Veste erhielt, stehen jetzt nur noch kümmerliche Reste der Fassade zur Schützenstraße hin und Teile des Tribünenunterbaus.

Längst schon Vergangenheit auch die Überlegungen, der alten Dreifachturnhalle ein Nachleben als Ausweichspielstätte für das Landestheater während der Generalsanierung zu bescheren. Die Anger-Veste - sie war einmal.



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