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Coburg
Podiumsdiskussion

Coburger Sichtweisen zum Thema "Heimat und Fremde"

Die Veranstaltungsreihe "Sichtweisen" des Landestheaters Coburg in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung wird am Donnerstag, 5. März, fortgesetzt.
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Theater in der ReithalleFoto: Jochen bErger
Theater in der ReithalleFoto: Jochen bErger
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Die Begriffe Heimat und Fremde scheinen sich auf den ersten Blick auszuschließen, doch letztlich sind es zwei Seiten ein und derselben Medaille.

Dem Fremden als Ausdruck des Unberechenbaren, potenziell Bedrohlichen wird oft Heimat als Raum des Vertrauten entgegengesetzt. Fremde, Fremdheit, Fremdsein oder die Angst davor sind allgegenwärtig und zeigen, dass der Heimat-Begriff unweigerlich den der Nicht-Heimat mit einschließt.

Wie relevant ist das Spannungsfeld Heimat und Fremde aktuell im sozialen, politischen und kulturellen Kontext? Dieser Frage wird die Diskussionsreihe "Sichtweisen" am Donnerstag um 19 Uhr in der Reithalle nachgehen.

Die Reihe wurde zusammen mit der Münchner Hanns-Seidel-Stiftung zu Beginn der Intendanz von Bernhard F. Loges ins Leben gerufen und betrachtet mit wechselnden Gesprächspartnern das Theater als Ort gesellschaftlicher Debatten.

Angelehnt an Shakespeares "Othello", Hugos "Der Glöckner von Notre-Dame" und an die Oper "Die Griechische Passion" von Martinu wird Intendant Bernhard F. Loges gemeinsam mit Günther Beckstein (Bayerischer Ministerpräsident a.D.), Opernregisseur Tibor Torell und Dekan Stefan Kirchberger dieses Mal über das Thema "Heimat und Fremde" diskutieren.

Kostenlose Einlasskarten gibt es an der Abendkasse.