Coburg
Aktionswoche

Coburger Kinderkulturwoche macht Lust aufs Mitmachen

Gut angelaufen ist die Kinderkulturwoche der Stadt Coburg und des Familienbündnisses. Kinder sollen auf lockere Art an Kultur herangeführt werden.
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Bianca Haischberger befestigt ein Freundschaftsband am Arm von Franziska R. Mit auf dem Bild ist Stephanie R., Franziskas Mutter. Foto: Martin Koch
Bianca Haischberger befestigt ein Freundschaftsband am Arm von Franziska R. Mit auf dem Bild ist Stephanie R., Franziskas Mutter. Foto: Martin Koch
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Die Stadt Coburg und das Familienbündnis haben in diesem Jahr das erste Mal zu einer Kinderkulturwoche unter dem Motto "Coburg ist Kult" eingeladen. Der gewählte Termin war anscheinend ein Volltreffer, vom 27. Oktober bis zum kommenden Sonntag, 4. November, also geradewegs in den Herbstferien mit dem Feiertag Allerheiligen mittendrin. Das kommt einer alleinerziehenden Mutter, die auch ein Kind mit Behinderungen hat, sehr gelegen: "Da machen wir doch alles mit", erzählte sie dem Coburger Tageblatt.

Bis zum kommenden Sonntag finden nahezu 50 Einzelveranstaltungen statt. "Wir haben ein tolles Programm mit vielen Organisationen auf die Beine gestellt", freute sich Bianca Haischberger vom Bündnis "Coburg - die Familienstadt". 15 Unterstützer tragen zum Gelingen bei. Das fängt bei der Stadtbücherei an und endet noch lange nicht bei der Coburger Landesstiftung, die sich mit dem Naturkunde-Museum im Hofgarten und den Kunstsammlungen der Veste Coburg beteiligt. Idee hierbei sei, allen Kindern aus Stadt und Landkreis Coburg die Möglichkeit zu geben, mit möglichst vielen niederschwelligen kulturellen Angeboten in Kontakt zu kommen, sagte schon im Vorfeld Thomas Apfel, der Kinderbeauftragte der Stadt Coburg. "Wir möchten im ersten Jahr den Fokus auf Museen, Theater und Lesungen legen", fügte Apfel hinzu.

Kreative Unruhe

Die Auftaktveranstaltung am Samstag hatte schon im vollen Rathaussaal für ermutigende kreative Unruhe gesorgt. Heiß begehrt waren zum Beispiel die Eintrittskarten für die beiden Bühnen des Landestheaters. Viele Interessenten gab es auch für das Puppenmuseum. Unter den Anbietern waren auch der Turnverein 1848 Coburg oder die Agentur Lesevergnügen. Materielle Unterstützer waren ein Coburger Serviceclub und eine regionale Bank.

"Coburg hat in Kunst und Kultur ein Großstadtangebot", sagte Oberbürgermeister Norbert Tessmer in seiner Begrüßung. "Das sind Schätze, die andere Städte nicht haben." Thomas Apfel kündigte schon jetzt an, dass die Kinderkulturwoche eine Dauereinrichtung werden solle. "Es geht ja um die wichtigsten Menschen in unserer Stadt!"



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