Coburg
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Coburger Angerhalle: Wir suchen die schönsten Anekdoten!

Mit der Dreifachturnhalle am Anger wird bald ein Stück Coburger Sportgeschichte verschwunden sein. Aber: Die Erinnerung lebt weiter!
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Fans des HSC 2000 Coburg machen seit dem Wochenende  mit einem Plakat deutlich, dass sie die Angerhalle nie vergessen werden.Foto: Oliver Schmidt
Fans des HSC 2000 Coburg machen seit dem Wochenende mit einem Plakat deutlich, dass sie die Angerhalle nie vergessen werden.Foto: Oliver Schmidt
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Timo Boll hat hier Tischtennis gespielt, Eberhard Gienger hat hier Kunststücke am Reck gezeigt und der unvergessene Karl-Heinz Geuß hat sich hier mal einen packenden Boxkampf geliefert. "Hier", das war aber vor allem die sportliche Kindheit und Jugend von Tausenden Coburgern. "Hier", das ist die 1977 eingeweihte Dreifachturnhalle am Anger. In wenigen Wochen wird sie allerdings dem Erdboden gleich gemacht sein - und deshalb kommt so langsam etwas Wehmut auf.

"Für immer Angerhalle" steht auf einem Transparent, das von Unbekannten in der Nacht zum Samstag an den Bauzaun gehängt wurde. Aber was heißt hier "von Unbekannten"? Mit den Farben (Gelb/Schwarz) und auch einem weiteren Plakat daneben ist sozusagen die Spur gelegt, und zwar mitten hinein ins Herz des heutigen HSC 2000. Als der noch HSG hieß, feierte er seine Geburtsstunde in der Angerhalle. Und als Neuses dazu kam, wurden hier die ersten gemeinsamen Erfolge bejubelt. Es ging hinauf bis in die 2. Liga. Das wollen und werden die treuen Fans, die ihren Handballern heute in der schicken Arena zujubeln, nicht vergessen. In der Arena mag es zwischenzeitlich sogar Erstliga-Handball gegeben haben - doch der Ursprung für alles war die Angerhalle.

Erstliga-Luft konnte in der Angerhalle später aber trotzdem geschnuppert werden: Die Schützengesellschaft Coburg trug hier ihre Heimwettkämpfe in der Ersten Bundesliga der Luftgewehrschützen aus.

Wie vielseitig die Dreifachturnhalle ist, bewies sie zuletzt auch, als der TV Ketschendorf hier seine Tanzturniere veranstaltete. Fußball wurde in der Angerhalle natürlich auch gespielt - unvergessen sind vor allem die Stadtmeisterschaften am Zweiten Weihnachtsfeiertag.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit der Angerhalle? Schreiben Sie uns! Auch über alte Fotos von Veranstaltungen freuen wir uns. Per Post an Coburger Tageblatt, Redaktion, Hindenburgstraße 3a, 96450 Coburg - oder Mail an redaktion.coburg@infranken.de

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