Coburg
Auftritt

Clownerie und tolle Akrobatik begeistert in Coburg

Wie die 17. Auflage der 17. Varietéshow das Publikum im Pfarrzentrum St. Augustin unterhielt - vom Zeichnen mit LED-Stäben bis zur virtuosen Jonglage.
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Vielseitig war das Programm der Show "Zimt und Zauber" im Pfarrzentrum St. Augustin. So demonstrierte Während das Clowns-Duo Sintez-Baff, dass sich mit Hilfe einer Zeitung auch musizieren lässt. Weitere Aufführungen finden statt am Samstag (20 Uhr) und Sonntag (15 Uhr).Foto Michael Stelzner
Vielseitig war das Programm der Show "Zimt und Zauber" im Pfarrzentrum St. Augustin. So demonstrierte Während das Clowns-Duo Sintez-Baff, dass sich mit Hilfe einer Zeitung auch musizieren lässt. Weitere Aufführungen finden statt am Samstag (20 Uhr) und Sonntag (15 Uhr).Foto Michael Stelzner
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" - dieser Spruch von Karl Valentin ist auf einem großen Banner am Eingang zur 17. Varietéshow "Zimt und Zauber" am großen Saal im Pfarrzentrum St. Augustin zu lesen. Und es war bestimmt viel Training nötig, um die teilweise atemberaubenden Kunststücke, die bei insgesamt vier Aufführungen von vielen Künstlern gezeigt wurde, einzustudieren. Präsentiert wurde die Show vom Förderverein für Kleinkunst und Varietè im Raum Coburg.

Gut 150 Minuten dauerte die Show im großen Saal des Pfarrzentrums St. Augustin die unter dem Motto "Weihnachtsparty" stand und mit Akrobatik, Magie, Comedy, Jonglierkunst, Tanz und Clownerie gespickt war. Das Konzept hierfür hatte Marcus Geuss erarbeitet und auch die Regie dafür übernommen hat.

Tolle Lichtbilder gezeichnet

Dabei waren Künstler aus ganz Deutschland und aus Russland vertreten. Dabei führte Timo Marc, der schon in über 40 Länder aufgetreten ist und Deutscher Meister in der Zauberkunst ist und schon sehr viele Preise gewann, durch das sehr kurzweilige Programm.

Seine Moderationen waren gespickt mit vielen Zauberkunststücken, wo sich Publikum oft fragte: Wie macht er das? Einmal wurden Marcellini und Oskar sogar mittels Video eingespielt. Sie errieten dabei sogar die richtige Karte, die eine Dame aus dem Publikumgezogen hatte. Mit nur wenigen Worten kam die Clown-Show von Sintez-Baff aus. Beide sind in Sibirien geboren und haben ihr Handwerk an der Zirkus-Schule in Moskau gelernt.

In ihrem Programm banden die beiden Clowns oft das Publikum mit ein. Mittels einer Tageszeitung wurde sogar Musik gemacht. So hatten die beiden Clowns die Lacher des Publikums auf ihrer Seite.

Das Markenzeichen des Künstlers Donial Kalex aus Berlin sind seine grell gefärbten Haare. Im ersten Teil seines Auftritts zeichnete der Künstler, der schon auf allen Varietébühnen in Deutschland aufgetreten ist, mittels LED-Stäben Lichtbilder auf die Bühne, die einen tollen Eindruck beim Publikum hinterließen.

Beeindruckend war dabei das perfekte Zusammenspiel mit der Musik. Im zweiten Teil zeigte er sein großes können als Jongleur. Dabei setzte er nicht nur seine Hände, sondern auch seine Füße ein.

Obwohl die Handstandakrobatik von Dennis Demmin aus Berlin viel Kraft kostet, war es dem Künstler nicht anzusehen. Mit großer Leichtigkeit zeigte er Akrobatik im Handstand vom feinsten. Auch einige wagemutige Sprünge waren dabei, wo so mancher Salto zu sehen war.

Anspruchsvoller Auftritt

Staatlich geprüfte Artistin ist Louisa Sophia Drgala. Sie hat eine drei jährige Ausbildung hinter sich. In ihrem anspruchsvollen Solo-Auftritt tanzte sie an der Stange. So wechselte die Künstlerin zwischen Kraft und Spannung ab und zeigte eine große Vielseitigkeit sowie atemberaubende Akrobatik .

Dennis Demmins und Lousia Sophia Dragla, die sich bereits von der Artistikschule in Berlin kennen, zeigten zusammen eine großartige Show mit vielen artistischen und akrobatischen Elementen.

Ein Heimspiel war der Auftritt für den Coburger Tanzakrobaten Arrow. Er bringt es fertig, Musik in Bewegung umzusetzen und dabei viele Elemente aus der Akrobatik mit einfließen zulassen. Er zeigt einen ganz besonderen Tanzstil, wozu viel Körperbeherrschung nötig ist.

Ausblick

Der Förderverein für Kleinkunst und Varietè hat auch im kommenden Jahr wieder viel vor. So soll im Sommer das Musical "Albert und Victoria" aufgeführt werden. Karten sollen dann ab Mai verkauft werden. Außerdem ist eine inszenierte Lesung aus Briefen und Tagebucheinträgen von Königin Victoria und ihres Prinzgemahls Albert im Mai geplant geplant. Hier soll der Kartenvorverkauf im März beginnen. red

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