Coburg
Spendensammlung

Casimirianum hilft regional und weltweit

Schülerinnen und Schüler des P-Seminars "Casi-Marketing" haben mit Schulaktionen knapp 2600 Euro gesammelt. Das Geld geht nach Coburg und Bolivien.
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Bei der Scheckübergabe (von links) Oberstudiendirektor Burkhard Spachmann, Marion Wittig und Barbara Brüning-Wolter vom Hospiz-verein, die Schülersprecher Moritz Waldmann und Maximilian Kowol (Q11), Kira Regenspurger für das Centro Social und Verbindungslehrer Oberstudienrat Florian Heymann. Foto: Casimirianum
Bei der Scheckübergabe (von links) Oberstudiendirektor Burkhard Spachmann, Marion Wittig und Barbara Brüning-Wolter vom Hospiz-verein, die Schülersprecher Moritz Waldmann und Maximilian Kowol (Q11), Kira Regenspurger für das Centro Social und Verbindungslehrer Oberstudienrat Florian Heymann. Foto: Casimirianum
In den Wochen vor dem Beginn der Weihnachtsferien übernehmen traditionell die Schüler des Gymnasiums Casimirianum den Pausenverkauf an ihrer Schule. Diese Verkaufserlöse sowie die Spenden der Besucher der konzertanten Weihnachtsfeier plus eine Spende des P-Seminars "Casi-Marketing" ergaben in diesem Jahr wiederum die großartige Summe von 2590,64 Euro. Das Geld wurde Vertretern eines regionalen und eines internationalen Hilfsprojektes je zur Hälfte übergeben.
Die Auswahl der Hilfsprojekte geschieht unter der Maßgabe, dass das Geld zu 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommt und, sofern möglich, persönlich übergeben wird. Die Klassensprecher des Gymnasiums hatten sich 2017 dafür entschieden, das Geld zu gleichen Teilen für den Hospizverein Coburg und das Centro Social in Independencia / Bolivien zu spenden.
Barbara Brüning-Wolter und Marion Wittig vom Hospizverein klärten die Schüler in der Aula über ihre Arbeit auf. Die Ehrenamtlichen begleiten zum einen Schwerstkranke, unterstützen diese durch Besuche und geben Hilfe im Alltag, wodurch auch die Angehörigen entlastet werden. Sterbende Menschen werden beim Ableben fürsorglich begleitet und so muss niemand alleine sterben.
Die Arbeit des Centro Social San Bonifacio in Independencia, Bolivien, stellte Kira Regenspurger, eine ehemalige Schülerin des Casimirianum, vor, die ein Jahr in Independencia als Freiwillige mitgearbeitet hat. Das kleinen Dorf liegt in den bolivianischen Anden auf 3000 Metern Höhe und ist nur über Feldwege erreichbar. Das Centro Social ist ein Internat mit Grund- und Mittelschule sowie Gymnasium für Kinder und Jugendliche aus abgelegenen Dörfern. Die Weihnachtsspende wird in das Hygieneprojekt investiert - so können neue Sanitäranlagen im Centro Social gebaut werden. red


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