Bad Rodach
Pflanzaktion

Buddeln für einen blühenden Kurpark in Bad Rodach

Bad Rodacher Bürger und Kurgäste beteiligten sich eifrig daran, Blumenzwiebeln in die Erde des Parks um die Therme Natur zu bringen.
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Klaus-Detlef und Heidrun Scherer stecken im Kurpark von Bad Rodach Narzissenzwiebeln in die Erde, die im kommenden Frühjahr in Form einer Sonne blühen sollen. Wolfgang Desombre
Klaus-Detlef und Heidrun Scherer stecken im Kurpark von Bad Rodach Narzissenzwiebeln in die Erde, die im kommenden Frühjahr in Form einer Sonne blühen sollen. Wolfgang Desombre

Der Kurpark an der Therme Natur soll im Frühjahr blühen und die Besucher erfreuen. Mehr als 2000 Blumenzwiebeln werden für eine wahre Blütenpracht 2019 sorgen.

Nach dem Kinosommer und den Coburger Genusstagen folgte nun eine weitere Veranstaltung im Kurpark der ThermeNatur. Mehr als 2000 Tulpen-, Narzissen-, Schneeglöckchen-, Anemonen-, Wildkrokus-, Allium- und Traubenhyazinthenzwiebeln wurden von Bad Rodacher Bürgern und auch Kurgästen in den Boden gesetzt. "Im Frühling 2019 werden die wunderschön farbigen Blumengewächse Gäste und Bewohner der Stadt Bad Rodach beim Spaziergang durch den Kurpark erfreuen", ist sich Nancy Grau, Pressesprecherin der Therme Natur, sicher.

In den zurückliegenden acht Jahren wurden im Kurpark mehr als 40 000 Blumenzwiebeln gesetzt, wusste Dieter Weil zu berichten. Aber auch im Wallgraben seien Zigtausend Zwiebeln in der Erde. Dass in der Kurstadt nun Hand in Hand gearbeitet wird, findet Kurdirektorin Stine Michel "einfach großartig". Das Stadtmarketing, das Netztwerk "Bad Rodach begeistert" und der Kurbetrieb mit der Therme haben diese Pflanzaktion gemeinsam initiiert.

Ihre Liebe zu ihrer Heimatstadt Bad Rodach war Anlass genug für Manuela Fischer mit ihrer Enkeltochter Josefine in den Kurpark zu kommen. Sie setzten gemeinsam viele Zwiebel in den stellenweise doch harten Boden.

"Wir mögen es bunt und lieben die Natur". Spaß machte es Beate und Bernd Kastner, denn sie wollen, dass ihr Kurpark im Frühling zum Leben erwacht.

Begeisterte Neubürger

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Im vergangenen Jahr hatten die Neu-Bad Rodacher Klaus-Detlef und Heidrun ein Herz angelegt und diesem Jahre gestalteten sie eine Sonne mit Narzissenzwiebeln. Sie finden es eine ganz tolle Idee, dass in der Thermenstadt auch die Bürger mit einbezogen werden. Vor zwei Jahren sind die beiden aus dem Hunsrück nach Bad Rodach gekommen, haben selbst sich ein Zuhause aufgebaut und vor einem Jahr sind sie einzogen. Dass Klaus-Detlef Scherer mehr als 25 Jahre als Förster tätig war, merkte man ihm gleich an. Er hatte eine für die Waldarbeit vorgesehene Hake, Spaten und auch eine Auswahl an kleinen Schaufeln mitgebracht. Akkurat mit dem Metermaß hatten sie die Sonne ausgemessen und im gleichen Abstand auch die Zwiebeln gesetzt. "Wir wollen nicht nur ein Loch buddeln, sondern die Narzissensonne soll im Frühling alle Besucher erfreuen und ein Blickfang werden".

Umrahmt wurde die Aktion mit dem Kurkonzert der Straufhain-Musikanten. Mit ihrer stimmungsvollen und handgemachten Blasmusik sorgten die Musiker für einen geselligen Sonntagvormittag im Kurpark. Auch für das leibliche Wohl war bestens durch das Stadtcafé aus Bad Rodach gesorgt, merkte Nancy Grau an. Einen weiteren Artikel zur Therme Natur finden Sie hier.

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