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Brose: Michael Stoschek will Arbeitsplätze in Coburg wahren

In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk hat sich Brose-Eigentümer Michael Stoschek zum Standort Coburg bekannt.
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Michael Stoschek hat in einem Interview Stellung bezogen zum Kostendruck bei Brose in Coburg. Foto: Archiv/Ronald Rinklef
Michael Stoschek hat in einem Interview Stellung bezogen zum Kostendruck bei Brose in Coburg. Foto: Archiv/Ronald Rinklef

Im Sommer war die Aufregung in Oberfranken groß gewesen nach einer Betriebsversammlung von Brose. Verlagert Brose Arbeitsplätze von Coburg nach Osteuropa? hatten sich damals Mitarbeiter und Medien gefragt.

Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Autozulieferers, hat sich in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) dazu geäußert. Sein Auftritt bei der Versammlung im Juli sei keine Drohung gewesen, so der 70-Jährige.

Brose-Standort Coburg: Zu hohe Produktionskosten

Er wollte lediglich offen darüber sprechen, dass es Kostenprobleme in Coburg gebe, sagte Stoschek im Radio-Interview. Derzeit könne der Standort seine Entwicklungskosten und Investitionen nicht finanzieren.

Die Lohnkosten seien in Oberfranken um ein Vielfaches höher als beispielsweise in China oder Mexiko. Und nicht nur das: Auch der Krankenstand sei mit fünf Wochen im Jahr doppelt so hoch wie durchschnittlich.

Dabei ginge es aber eher um Ursachen für die Fehlzeiten und wie man Mitarbeiter eine möglichst gute Wiedereingliederung ermöglich könne, versicherte Stoschek.



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