Coburg
Kampagne

Brose Gruppe Coburg setzt sich für Toleranz und Weltoffenheit ein

Auch der Coburger Automobilzulieferer Brose unterstützt die Initiative mit Anzeigen und Plakataktionen und stellt sich damit gegen Fremdenfeindlichkeit.
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Beispiel für die Anzeigeninitiative Quelle: Brose
Beispiel für die Anzeigeninitiative Quelle: Brose

"Made in Germany - Made by Vielfalt" - unter diesem Motto haben 50 Familienunternehmen eine deutschlandweite Kampagne für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit gestartet. Seit dem 26. März erscheinen großformatige Anzeigen in Tageszeitungen und Magazinen, eine Plakataktion in 15 Städten ergänzt die Aktion. Auch der Automobilzulieferer Brose unterstützt die Initiative.

"Der wachsende Nationalismus in Deutschland, Europa und der Welt ist mit Sorge zu betrachten. Als Familienunternehmen übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung und beziehen daher mit dieser Kampagne klar Stellung für ein offenes und respektvolles Miteinander", erklärt Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe, einer Pressemitteilung zufolge. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 26 000 Mitarbeiter aus 90 Nationen. "Bei Brose arbeiten wir täglich in internationalen Teams über Ländergrenzen hinweg zusammen. Dabei zählen das Wissen und Können jedes Einzelnen - unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit", betont Stoschek. Diese Haltung bringe die Kampagne zum Ausdruck und setze ein Zeichen für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander.

Entstanden ist die Idee auf Initiative von Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk sowie Mitglied der Vorwerk-Unternehmerfamilie: "Das Thema beschäftigt mich persönlich sehr. Ich finde es wichtig, dass auch die Wirtschaft in Zeiten dieser gesellschaftspolitischen Debatten ein Zeichen setzt. Daher freut es mich umso mehr, mit der Idee auf so viel positive Resonanz im Kreise der Familienunternehmen gestoßen zu sein."

Welche Unternehmen außer Brose mitmachen

Die Anzeige erscheint unter anderem in deutschen Tageszeitungen und auf 2000 Plakatflächen in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Leipzig, Essen, Hannover und Lübeck. An der Kampagne zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit beteiligen sich folgende Unternehmen: ACEG, B. Braun, Baerlocher, Bahlsen, Berner Group, Beumer, Boehringer Ingelheim, BPW Bergische Achsen KG, Brose, Claas, Deichmann, Dräger, EMZ, Fritz-Kola, Funke Mediengruppe, Giesecke + Devrient, Gira, Hansa-Flex, Henkel, Hipp, Horsch, Hubert Burda Media, Jägermeister, Kienbaum, Klett, Kostal, Krone, Lemken, Lindner, Marquard & Bahls, Messer, Metzler, Murtfeldt, Nolte Küchen, ODDO BHF, Oetker, Otto, Röchling, Sartorius, Sennheiser, SMS, Stihl, Ströer, Südvers, Trigema, Vaillant, Vorwerk, Werksviertel Mitte, Wörwag, Würth.

Brose ist weltweit der viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz. Das Unternehmen entwickelt und fertigt mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren und Elektronik, unter anderem für Lenkung, Bremsen, Getriebe und Motorkühlung. Rund 26 000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 23 Ländern erwirtschaften einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Jeder zweite Neuwagen weltweit ist mit mindestens einem Brose Produkt ausgestattet.

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