Grub am Forst

Breitbandausbau in Grub am Forst kann losgehen

"Wir springen auf die schnelle Internetautobahn auf", sagte Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Telekom im Rathaus.
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Marion Thüngen (Telekom) und Bürgermeister Jürgen Wittmann (vorne) unterzeichnen den Kooperationsvertrag im Beisein von (hinten von links) Klaus Markert (Telekom),dem Breitbandpaten André Fischer und Martin Reuter (Planer). Foto: Lothar Weidner
Marion Thüngen (Telekom) und Bürgermeister Jürgen Wittmann (vorne) unterzeichnen den Kooperationsvertrag im Beisein von (hinten von links) Klaus Markert (Telekom),dem Breitbandpaten André Fischer und Martin Reuter (Planer). Foto: Lothar Weidner
Die Telekom hat die Ausschreibung gewonnen. Somit können ab Januar 2017 rund 520 weitere Haushalte in den Ortsteilen von Grub am Forst, Zeickhorn, Forsthub, Gleisenau und Roth am Forst Geschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s nutzen. Von den 1035 Hauptgebäuden seien bereits 573 versorgt, wie der Planer Martin Reuter informierte. Die restliche Versorgung soll in einer weiteren Runde in die Wege geleitet werden, wobei der Beginn dieses erneuten Verfahrens für das Frühjahr 2016 geplant sei.

Insgesamt ist eine Förderung von 90 Prozent, das sind maximal 600 000 Euro, bereits zugesagt. Der Zuwendungsbescheid liegt vor. Der jetzige und vorletzte Bauabschnitt, für den der Vertrag unterzeichnet wurde, soll im zweiten Quartal dieses Jahres begonnen werden und nach maximal einem Jahr abgeschlossen sein.


5,8 Kilometer Glasfaser und sieben Multifunktionsgehäuse

Es werden 5,8 Kilometer Glasfaser verlegt und sieben Multifunktionsgehäuse aufgestellt. Die neue Technik ermöglicht auch das gleichzeitige Telefonieren, Surfen und Fernsehen. "Für Familien, Arbeitnehmer mit Homeoffice, Selbstständige und Unternehmen bringt das höhere Tempo enorme Vorteile", erklärte Wittmann und fügte hinzu: "Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt." Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreiche, desto höher sei das Tempo, sagte Marion Thüngen von der Telekom. In den großen grauen Kästen am Straßenrand werde das Lichtsignal in ein elektronisches umgewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.
Wer eingehende Informationen über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren möchte, kann sich informieren in Coburg beim T-Shop, bei Tekos e. K. und bei Heinze & Bolek oder unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland.

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