Coburg

Beklemmend intensiv: "Das Tagebuch der Anne Frank" feierte Premiere in Coburg

Die Neuinszenierung der Mono-Oper "Das Tagebuch der Anne Frank" von Grigori Frid feierte seine gelungene Premiere im Coburger Theater in der Reithalle.
Artikel drucken Artikel einbetten
Grigoris Frids Mono-Oper "Das Tagebuch der Anne Frank" erlebte seine Premiere im Coburger Theater in der Reithalle.Foto: Jochen Berger
Grigoris Frids Mono-Oper "Das Tagebuch der Anne Frank" erlebte seine Premiere im Coburger Theater in der Reithalle.Foto: Jochen Berger
+2 Bilder

Mit dieser Inszenierung stellte sich Katarzyna Bogucka erstmals als Regisseurin vor. In der Ausstattung von Susanne Wilczek gestaltete die Sopranistin Francesca Paratore die Titelpartie. Das Premieren-Publikum spendete ausdauernden Beifall für die Solistin ebenso wie für das neunköpfige Instrumentalensemble aus Reihen des Philharmonischen Orchesters. Die ausführliche Besprechung der Opern-Premiere "Das Tagebuch der Anne Frank" in Coburg sowie zahlreiche Fotos finden Sie hier

Tagebuch der Anne Frank als Mono-Oper in Coburg

Theater-Tipp "Das Tagebuch der Anne Frank" - Mono-Oper in vier Szenen von Grigori Frid - Libretto vom Komponisten, deutsche Adaption von Ulrike Patow - 5., 23. Februar, 6., 8. März, 20 Uhr, Theater in der Reithalle Coburg Besetzung Musikalische Leitung: Paul Willot-Förster; Inszenierung: Katarzyna Bogucka; Bühne und Kostüme: Susanne Wilczek; Dramaturgie: Dorothee Harpain Anne Frank: Francesca Paratore

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg Das Tagebuch Mit "Helly Kitty" beginnen die Tagebucheinträge der 13-jährigen Anne Frank, die sich über zwei Jahre lang mit ihrer jüdischen Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nationalsozialisten versteckt hielt - vom 6. Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo am 4. August 1944. Das Werk Grigori Frid verwendete für seine Monooper 21 Episoden des Tagebuchs von Anne Frank. Im Zentrum stehen Anne und ihre Gedankenwelt: Die Beziehung zu ihren Eltern, ihr Witz und ihre Neugierde, ihr Lebenswille, aber auch ihre Verzweiflung und Angst, entdeckt zu werden. Das Libretto basiert fast wortgetreu auf den originalen Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank. Grigori Samuilovitsch Frid wurde am 22. September 1915 in St. Petersburg geboren. Er studierte Musik in Irkutsk und Moskau und unterrichtete von 1936 bis 1939 sowie von 1947 bis 1961 am Moskauer Konservatorium. Frid starb am 22. September 2012 in Moskau. Sein Schaffen umfasst Orchesterwerke, Kammermusik, Filmmusik und Opern. Vorverkauf Tickets gibt es im Vorverkauf in der Tageblatt-Geschäftsstelle

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren