Coburg
Umzug

Beim Gaudiwurm in Coburg war tierisch was los

"Rettet die Bienen!" und "Jagt die Hummeln!": Am Gaudiwurm nahmen unter anderem Palmenhaus-Retter und Bayern-Fans teil.
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Impressionen vom Gaudiwurm 2019 in Coburg - hier: Gardekönigin Wibke I. vom Coburger MohrFoto: Jens Gundermann
Impressionen vom Gaudiwurm 2019 in Coburg - hier: Gardekönigin Wibke I. vom Coburger MohrFoto: Jens Gundermann
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Rettet die Bienen? Die Bayern-Fans jagen jetzt ersteinmal die Hummeln! So war es zumindest auf dem Wagen des Fanclubs Red Residenz 01 zu lesen. Mit den gelb-schwarzen Tierchen waren natürlich die gleichfarbigen Fußballer aus Dortmund gemeint.

Rettet die Bienen? Martin Flohrschütz wird das langsam nicht mehr hören können. Der Kreisobmann des Coburger Bauernverbands nahm aber ebenfalls am Gaudiwurm teil - auf dem Wagen, der für das Jubiläum "50 Jahre Großgemeinde Lautertal" Werbung machte. Wenn es aus diesem Anlass Ende Juni eine große Festwoche gibt, hat Lautertal hoffentlich auch wieder einen Ersten Bürgermeister. Bis zur Neuwahl Ende Mai führt Zweiter Bürgermeister Martin Rebhan die Geschäfte im Rathaus - Rebhan war am Sonntag ebenfalls auf dem Lautertaler Wagen mit dabei.

Rettet die Bienen? Und wer denkt an die Kanarienvögel? Die Diskussion um das Coburger Palmenhaus war gleich auf zwei Wagen ein Thema. "Quo vadis Palmenhaus, muss der Papagei jetzt raus?", wurde bei der Narrhalla gereimt. Etwas frecher kamen die Jungen Coburger (JC) daher, die sich bereits als "Retter" des Palmenhauses verstehen und deshalb stolz verkündeten: "Wir sind gut zu Vögeln - und zu Palmen". Mit an Bord des JC-Wagens war Stefan Gruhner. Der Thüringer CDU-Landtagsabgeordnete gilt als Favorit, wenn - als Nachfolger von Paul Ziemiak - bald ein neuer Vorsitzender der Jungen Union Deutschlands gewählt wird.

Etwas Verwirrung gab es um den - ebenfalls gelb-schwarzen und somit bienengleichen - HSC. Wagenbauer Alex hatte fest damit gerechnet, dass die Coburger Handballer wie im Vorjahr erneut mit einer Abordnung am Gaudiwurm teilnehmen. Doch das stimmte nicht. HSC-Vorstandssprecher Stefan Apfel beteuerte im Gespräch mit dem Tageblatt, dass eine Teilnahme nie geplant gewesen sei - doch Alex war trotzdem verärgert. Der für den HSC geplante Wagen blieb leer, versehen mit dem Spruch: "Kein Platz für FaHSCingsmemmen!"

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