Bad Rodach
Tarifauseinandersetzung

Bei Valeo stand 24 Stunden alles still

Zu einem solchen 24-Stunden-Streik waren am Freitag auch die Beschäftigten von Valeo Klimasysteme in Bad Rodach aufgerufen.
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Ein Zelt diente als Streiklokal. Dort mussten sich die Teilnehmer des Warnstreiks registrieren lassen, um zu dokumentieren, dass sie wegen des Streiks der Arbeit ferngeblieben waren.  Foto: privat
Ein Zelt diente als Streiklokal. Dort mussten sich die Teilnehmer des Warnstreiks registrieren lassen, um zu dokumentieren, dass sie wegen des Streiks der Arbeit ferngeblieben waren. Foto: privat
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Die IG Metall weitete in der vergangenen Woche die Warnstreiks aus. In ausgewählten Betrieben sollte 24 Stunden alles still stehen. Zu einem solchen 24-Stunden-Streik waren am Freitag auch die Beschäftigten von Valeo Klimasysteme in Bad Rodach aufgerufen.
"Am Freitag wurde keine einzige Klimaanlage gefertigt", bilanzierte Streikleiter Axel Dorscht am Wochenende zufrieden. Von 0 bis 24 Uhr befanden sich die Beschäftigten im Ausstand. 94 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder bei Valeo hatten Dorscht zufolge für den 24-Stunden-Warnstreik gestimmt.
Die IG Metaller wollen mit ihren Aktionen ihre Forderungen in der laufenden Tarifrunde bekräftigen. Gefordert sind sechs Prozent mehr Lohn sowie das Recht, vorübergehend mit einem gewissen Lohnausgleich kürzer arbeiten zu können, wenn das familiär bedingt erforderlich ist. Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen bislang ab und kritisieren auch die Tageswarnstreiks. Die dadurch entstehenden Produktionsausfälle würden, weil sie sich in der Produktionskette nicht auffangen lassen, auch andere Betriebe treffen als die bestreikten. sb

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