Laden...
Haarbrücken
Verkehr

Bei Haarbrücken herrscht auf der B 4 ab Montag Staugefahr

Die vielen Pendler, die von Nordosten in den Landkreis Coburg kommen, müssen sich ab Montag auf Behinderungen auf der Bundesstraße 4 einstellen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Da hinten geht's runter: Wenige Meter hinter der gesperrten Abfahrt nach Haarbrücken wird ab Montag der Verkehrs von der Bundesstraße 4 auf die Gemeindeverbindungsstraße umgeleitet. - Foto: Berthold Köhler
Da hinten geht's runter: Wenige Meter hinter der gesperrten Abfahrt nach Haarbrücken wird ab Montag der Verkehrs von der Bundesstraße 4 auf die Gemeindeverbindungsstraße umgeleitet. - Foto: Berthold Köhler
+2 Bilder

Bald geht's auf der Baustelle zum Ausbau der Bundesstraße 4 zwischen Neustadt bei Coburg und Rödental richtig rund! Voraussichtlich am Montag wird die alte Trasse komplett gesperrt und der Verkehr auf die im vergangenen Jahr neu gebaute Ortsverbindungsstraße zwischen Mönchröden und Haarbrücken verlegt - verbunden mit erheblichen Einschränkungen.

Detlef Heerlein, der in der Stadt Neustadt für die verkehrsrechtlichen Anordnungen auf der Baustellen verantwortlich ist, hat auf Nachfrage bestätigt, dass der Verkehr zu Wochenbeginn umgelegt werden soll. Auf der Gemeindeverbindungsstraße geht es enger zu als auf der alten Trasse. "Die Behelfsumfahrung hat eine Breite von sechs Metern", erklärt Roland Daum von der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamtes Bamberg. Deshalb wird es auf der B4 aus Sicherheitsgründen eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit geben - voraussichtlich auf 50 Kilometer pro Stunde.

An zwei Punkten - direkt bei der derzeit gesperrten Abfahrt nach Haarbrücken und kurz vor der neuen Brücke auf halber Strecke Richtung Mönchröden - dürfen die Autos vermutlich sogar nur 30 Kilometer pro Stunde fahren. Eine gravierende Einschränkung, klar. Aber aus dem Staatlichen Bauamt kam schon zu Beginn der Bauarbeiten an der B4 vor zwei Jahren die klare Ansage, dass die langsame Umfahrung direkt an der Baustelle vorbei die einzige Möglichkeit ist, eine Vollsperrung mit weiträumiger Umleitung des Verkehrs zwischen Neustadt und Rödental zu vermeiden.

Lesen Sie hier, was auf der Bundesstraße alles noch geplant ist

Wichtige Änderung für den kleinräumigen Verkehr: Ab Montag wird es für die Autofahrer nicht mehr möglich sein, über den Mönchrödener Kreisel auf der Gemeindeverbindungsstraße in den Neustadter Stadtteil Thann zu fahren. Um keine Behinderungen auszulösen, wird dort das Linksabbiegen Richtung Thann verboten.

Wie lange die lokale Umfahrung notwendig sein wird, weiß Roland Daum: "Voraussichtlich bis Ende September." Derzeit liegt das Staatliche Bauamt mit der Baustelle nach eigenen Angaben gut im Zeitplan - auch deshalb, weil es bei den Planern und der Baufirma noch keine gravierenden krankheitsbedingten Ausfälle gegeben hat. Für den Ausbau der Bundesstraße 4 zwischen dem Siemens-Kreisel und Mönchröden hat das Staatliche Bauamt Kosten von insgesamt rund acht Millionen Euro eingeplant.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren