Coburg
2. Basketball-Bundesliga ProB

BBC Coburg geht auf "Drachenjagd"

Gelingt den Coburger heute Abend in der HUK-Arena die Revanche im Rückspiel?
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Headcoach Ulf Schabacker und sein Assistent Johannes Wunder (mit Taktiktafel) spornen ihre Jungs zu Höchstleistungen an. Fotos: Hagen Lehmann
Headcoach Ulf Schabacker und sein Assistent Johannes Wunder (mit Taktiktafel) spornen ihre Jungs zu Höchstleistungen an. Fotos: Hagen Lehmann
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Man kennt sich: Nur eine Woche nach der knappen Niederlage im Hinspiel am Rhein treffen der BBC Coburg und die Dragons Rhöndorf am Samstag um 19 Uhr in der HUK-Arena erneut aufeinander. Die Vestestädter wollen die Scharte aus der Vorwoche unbedingt auswetzen und sich nach Möglichkeit auch den direkten Vergleich zurückholen.

Um diesen Plan Realität werden zu lassen müsste das Team von Headcoach Ulf Schabacker die Drachen, die im Klassement der 2. Basketball Bundesliga ProB Süd als Elfter zwei Plätze hinter dem BBC rangieren, mit mindestens neun Zählern Unterschied besiegen.

Grundvoraussetzung dafür ist vor allem eine verbesserte Reboundarbeit, denn am vergangenen Samstag hatten die Oberfranken auf diesem Gebiet mit 28 gesicherten Abprallern gegenüber 48 auf Rhöndorfer Seite deutlich das Nachsehen.

Vor allem der Top-Rebounder der Liga, Dragons-Center Zygimantas Riauka aus Litauen, konnte an den Brettern nach Belieben Schalten und Walten. Auch US-Guard Kwan Waller, der auf 21 Punkte und sechs Vorlagen kam, gilt es besser in den Griff zu bekommen.

Darüber hinaus hofft man an der Itz, dass Chase Adams die Folgen seiner Grippe bis zum Tip-off auskuriert hat. Am Drachenfels mühte sich der sichtlich geschwächte Denker und Lenker im BBC-Offensivspiel zwar nach Kräften und verzeichnete mit zehn Punkten und jeweils sieben Assists und Rebounds auf den ersten Blick ordentliche Werte, doch sechs Ballverluste und nur ein Treffer bei zehn Wurfversuchen belegen, dass sich der Point Guard nicht im Vollbesitz seiner Fertigkeiten befand.

Während Adams auf dem Weg ist, diese wiederzuerlangen, musste nun sein Vertreter Yasin Turan unter der Woche mit Grippesymptomen aussetzen. Auch Christopher Wolf konnte wegen Fußbeschwerden nur eingeschränkt trainieren. Dieser Unbilden zum Trotz muss die Mannschaft am Samstag wieder eine Schippe drauflegen und an die tollen Energieleistungen der vergangenen Heimauftritte anknüpfen. Im Rheinland hatte man sich etwas zu sehr auf die in der Anfangsphase flüssig funktionierende Offensive verlassen und die Partie am Ende im "Infight" abgegeben.

Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass der BBC angesichts der Ausfälle und Abgänge diverser Akteure seit Wochen mit knapper Rotation antritt und gerade die Leistungsträger ein immenses Pensum absolvieren müssen. Eine etwas schwächere Vorstellung ist vor diesem Hintergrund verzeihlich, solange es gelingt, den Heimnimbus in der "Vestung" HUK-Arena zu wahren und die verlorenen Zähler beim Wiedersehen mit den Drachen zurückzuholen.



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