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Rossach
Bundesstraße 4

Baustellenkarawane zwischen Bamberg und Coburg zieht weiter

Bei der Oberbauerneuerung zwischen Coburg und Bamberg ist der erste Bauabschnitt geschafft - inzwischen wird an der längsten Etappe gebaut.
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Da fliegt doch schon der Dreck weg: Mit einer Fräse wurde am Donnerstag das Bankett  bei Rossach für die  anstehende Oberbauerneuerung  frei gemacht.Foto: Berthold Köhler
Da fliegt doch schon der Dreck weg: Mit einer Fräse wurde am Donnerstag das Bankett bei Rossach für die anstehende Oberbauerneuerung frei gemacht.Foto: Berthold Köhler
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Die Anlieger der Ortsdurchfahrt in Großheirath (Landkreis Coburg) konnten Ende September aufatmen: Die  Kreisstraße CO 15 als Ersatzstrecke für die gesperrte Bundesstraße 4 ging zu Ende. Vier Wochen musste der Verkehr zwischen Bamberg und Coburg durch den Ort ausweichen. Die Baumaschinen rücken auf der gut acht Kilometer langen Strecke der Oberbauerneuerung einen Abschnitt voran - inzwischen geht es südlich von Rossach weiter. Hier finden Sie eine ausführliche Vorschau auf die Bauarbeiten

"Da steht eine Materialschlacht an", weiß Harald Schnappauf, der bei der Kronacher Servicestelle des Staatlichen Bauamtes Bamberg die Verantwortung für die Bauarbeiten zwischen Untersiemau und Kaltenbrunn trägt. Denn beim längsten der drei Bauabschnitte müssen große Massen bewegt werden: Erst wird der alte Fahrbahnbelag abgefräst, dann kommen die großen Maschinen und bringen eine neue Deckschicht auf. Während das Abfräsen schnell geht - Schnappauf rechnet mit vier Tagen - dauern das Asphaltieren, die Erneuerung der Schutzplanken und die optische Verbesserung der Zufahrten länger. "Wir gehen davon aus, dass wir am 22. Oktober fertig sein werden", rechnet Harald Schnappauf hoch.

Damit der Termin gehalten werden kann, muss alles so gut laufen wie zwischen Untersiemau und Rossach, wo in den letzten Tagen die Herstellung des neuen Banketts den Abschluss bildete. "Die Baufirma hat den Terminplan perfekt eingehalten", freut sich der Projektleiter. Zwischen Rossach und Gleußen dürfte es seiner Meinung nach nicht viel anders werden, zumal die Wetterprognosen keine negativen Überraschungen vermuten lassen.

Am besten über die Autobahn

Für die laut Verkehrszählung 5392 Autofahrer pro Tag auf der B 4 wird der zweite Bauabschnitt zur größten Nervenprobe. Weil im mittleren Itzgrund keine adäquaten Umleitungen zur Verfügung stehen, weisen die Schilder einen weiten Alternativweg: Er führt von Gleußen aus über Bad Staffelstein, die Autobahn und die Bundesstraße 289 nach Untersiemau. Diese weiträumige Umleitung hat das Staatliche Bauamt "bewusst gewählt", betont Schnappauf. Natürlich wissen sie in der zuständigen Kronacher Servicestelle des Staatlichen Bauamtes, dass es auf lokaler Ebene Möglichkeiten gibt, den gesperrten Abschnitt der Bundesstraße zu umfahren. "Aber die können den Verkehr einer Bundesstraße nicht aufnehmen", stellt der Projektleiter klar. Dass die Ortskundigen dennoch ihre eigenen Wege suchen und finden werden, ist bei Projekten dieser Größenordnung aber auch eine übliche Erkenntnis. Lesen Sie hier, wo auf der Bundesstraße 4 ebenfalls gebaut wird

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