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Coburg
Weichengereuth

Bausenat lehnt Ausbau der B4 in Coburg ab

Nächste Woche muss der Stadtrat sagen, ob die B4 in der Stadt durchgehend vierstreifig ausgebaut werden soll.
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Noch gibt es lediglich zwei Fahrstreifen auf der B4 zwischen Frankenbrücke und südlicher Stadtgrenze in Coburg. Foto: CT-Archiv
Noch gibt es lediglich zwei Fahrstreifen auf der B4 zwischen Frankenbrücke und südlicher Stadtgrenze in Coburg. Foto: CT-Archiv

Der Beschlussvorschlag lautete: "Der vorgestellten Voruntersuchung des Staatlichen Bauamts Bamberg zum vierstreifigen Ausbau der B4 (Abschnitt Weichengereuth) wird zugestimmt." Doch das lehnte der Bausenat am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung ab - und damit den vierstreifigen Ausbau der B4 im gesamten Stadtgebiet. Denn vom Autobahnkreuz im Norden bis zur Frankenbrücke ist die B4 bereits so ausgebaut. Ab der Stadtgrenze geht es in Richtung Süden vierspurig weiter bis Untersiemau.

Bindend ist dieser Beschluss nicht: Der Bau- und Umweltsenat hat das Thema lediglich vorberaten; das letzte Wort aus Coburger Sicht spricht am Donnerstag, 26. September, der Stadtrat. 2016 noch hatte der Stadtrat mit 23 zu 14 Stimmen für den vierspurigen Ausbau der B4 im Weichengereuth entschieden. Damals ging es darum, dass diese Baumaßnahme als "Lückenschluss" in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. Das ist insofern von Bedeutung, als nur die Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan stehen, vom Bund auch umgesetzt und finanziert werden. Bis dahin war ein Ausbau auch daran gescheitert, dass die Bahn nichts von ihren Flächen abtreten wollte. Direkt neben der B4 verläuft die Eisenbahnstrecke Coburg-Lichtenfels.

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