Bad Rodach
Zuschüsse

Bad Rodacher Bürgermeister fordert höhere Zuschüsse für günstigen Wohnraum

In der Max-Roesler-Straße in Bad Rodach entstehen barrierefreie günstige Wohnungen.
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Bürgermeister Ehrlicher mit dem  Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg, Rainer Mayerbacher,  und Stadtkämmerer/WBG-Aufsichtsrat  Michael Fischer auf der Baustelle in der Max-Roesler-Straße in Bad Rodach. Der Abriss läuft planmäßig.privat
Bürgermeister Ehrlicher mit dem Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg, Rainer Mayerbacher, und Stadtkämmerer/WBG-Aufsichtsrat Michael Fischer auf der Baustelle in der Max-Roesler-Straße in Bad Rodach. Der Abriss läuft planmäßig.privat

Bürgermeister Tobias Ehrlicher verschaffte sich mit dem Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg (WBG), Rainer Mayerbacher, und Stadtkämmerer/WBG-Aufsichtsrat Michael Fischer einen Überblick über die Abbrucharbeiten in der Max-Roesler-Straße.

Die Arbeiten haben Ende September begonnen und schreiten gut voran, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. In ein paar Wochen seien die Abbrucharbeiten abgeschlossen, so dass im Frühjahr 2019 mit dem Bau der 18 barrierefreien Wohnungen begonnen werden könne. Die Baubetreuung übernimmt die WBG.

Bürgermeister Ehrlicher freut sich über "diese zukunftsweisende städtebauliche Entwicklung und die Schaffung von neuem, barrierefreiem Wohnraum", heißt es in seiner Pressemitteilung weiter. Die Stadt Bad Rodach erhält einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Gesamtkosten. Stadtkämmerer Fischer ist froh, dass über die BayernLabo - das Förderinstitut der BayernLB und Organ der staatlichen Wohnungspolitik für die Wohnraumförderung im Freistaat - ein langfristiges Darlehen (30 Jahre Laufzeit und voraussichtlich unter einem Prozent Zinsen) abgeschlossen werden kann.

Laut Bürgermeister Ehrlicher ist das Wohnen ein vieldiskutiertes Thema. Dass es in Bad Rodach gelungen sei, dieses 4,6-Millionen-Euro-Projekt mit etwa 1,5 Millionen Euro Zuschuss auch in die Tat umzusetzen, findet der Bürgermeister in seiner Pressemitteilung "sehr erfreulich". Ehrlichers Forderung an die "große Politik" ist, den Fördersatz an die ortsübliche Miete anzupassen. Denn für Bad Rodach sei eigentlich ein Fördersatz von 40 bis 45 nötig nötig, um die Mieten entsprechend sozialverträglich halten zu können.



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