Ottowind
Verkehrsfreigabe

Auf der neuen Brücke bei Ottowind kann gefahren werden

Ganz offiziell heißt es seit Donnerstag wieder freie Fahrt zwischen Meeder und Ottowind. Die Brücke über den Grundgraben ist fertig.
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Rundwegs zufrieden zeigten sich die Offiziellen bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der Brücke über den Grundgraben bei Ottowind. Über 400 000 Euro wurden hier in die Verkehrssicherheit investiert. Foto: Martin Rebhan
Rundwegs zufrieden zeigten sich die Offiziellen bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der Brücke über den Grundgraben bei Ottowind. Über 400 000 Euro wurden hier in die Verkehrssicherheit investiert. Foto: Martin Rebhan
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Über mehrere Monate musste die Kreisstraße CO 4 östlich von Ottowind gesperrt werden, da die Brücke über den Grundgraben komplett neu errichtet wurde.

Wie Landrat Sebastian Straubel (CSU) bei der offiziellen Verkehrsfreigabe wissen ließ, war es nicht mehr möglich, das etwa 60 Jahre alte Bauwerk trotz Instandsetzungsmaßnahmen in den Jahren 1987 und 2003 zu erhalten. Mangelnde Stand- und Verkehrssicherheit, verbunden mit einer nicht mehr ausreichenden Tragfähigkeit von 16 Tonnen, machten nach seinen Worten einen Ersatzneubau erforderlich. Anfang März wurde dieses Projekt als erstes Bauvorhaben des Landkreises Coburg im Jahr 2019 in Angriff genommen.

Alles in allem blickten die Beteiligten mit großer Zufriedenheit auf das Geschaffene. Landrat Straubel resümierte, dass es mit dem Neubau nicht nur gelungen sei, die Verkehrssicherheit für den Abschnitt Ortsausausgang und Friedhof zu erhöhen. Durch die Ausbildung der Gehwegkappen auf dem Bauwerk verbunden mit einem großzügig angelegten Bankett hinter den Schutzplanken sei es jetzt möglich, dass Fußgänger, ohne die Fahrbahn betreten zu müssen, zum Friedhof gelangen. Straubel weiter: "Durch landschaftsbauliche Maßnahmen mit geringer Verlegung des Bachlaufes konnte eine standsichere Böschung entlang der Kreisstraße hergestellt werden." Die Kosten für die neue Brücke bezifferte Straubel mit 443 500 Euro, wobei durch den Freistaat Bayern etwa 322 000 Euro Förderung "in Aussicht gestellt" worden seien. In seiner Betrachtung hob der Landrat das sehr gute Zusammenwirken aller Beteiligten hervor. Besonders lobte er die Unterstützung der betroffenen Grundstückseigentümer, die durch ihre unkomplizierte Bereitschaft zum Verkauf der benötigten Flächen wesentlich dazu beigetragen hätten, die ansprechende und sichere Führung für alle Verkehrsteilnehmer zu verwirklichen.

Straubel dankte der Ottowinder Bevölkerung, die die Sperrung und die Behinderung im Verkehrsablauf geduldig hingenommen hätten. Meeders Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) stellte fest, dass es eine hervorragende Baumaßnahme gewesen sei. "Es wurde mir gegenüber keinerlei Kritik geäußert", unterstrich Höfer. Die Ottowinder hätten an den Abenden immer wieder mal auf der Baustelle nachgesehen, was sich so tue. Das ist für ihn ein deutliches Zeichen dafür, dass die Menschen noch Interesse daran haben, was in ihrem Ort geschieht.

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