Coburg
Diskussion

Antrag: Angerhalle in Coburg vorübergehend wieder für den Sport nutzen!

Die Wählergemeinschaft Pro Coburg könnte sich langfristig sogar eine Doppelnutzung als Stadthalle vorstellen.
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Die Angerhalle in Coburg wird aktuell nicht mehr genutzt. Vielleicht wird sie zur Interimsspielstätte fürs Landestheater umgebaut - vielleicht aber auch nicht.Simone bastian
Die Angerhalle in Coburg wird aktuell nicht mehr genutzt. Vielleicht wird sie zur Interimsspielstätte fürs Landestheater umgebaut - vielleicht aber auch nicht.Simone bastian
Eigentlich sollte die Angersporthalle zum Teil abgerissen werden, um dort eine Interimsspielstätte für die Landestheater-Sanierung zu errichten. Doch die Entscheidung steht noch aus, und möglicherweise kommt es gar nicht so weit. Deshalb schlägt die Stadtratsfraktion der Wählergemeinschaft Pro Coburg nun vor, die Sporthalle wenigstens vorübergehend wieder zu nutzen. Außerdem habe sich die Ertüchtigung der alten Angerturnhalle (der Backsteinbau an der Schützenstraße) zum Gymnastikraum verzögert, heißt es in dem Antrag. Daher gebe es räumliche Engpässe beim Gesundheits- und Seniorensport. Außerdem sei die Dreifachhalle auch für Veranstaltungen zugelassen, macht die WPC-Fraktion geltend. Sie halten sogar eine Sanierung für machbar, sollte die Halle stehenbleiben können.

Der Antrag im Wortlaut:

"Die Verwaltung wird beauftragt, Maßnahmen zum temporären Erhalt der Angersporthalle zu ergreifen, bis über die weitere Verwendung Klarheit besteht.

Begründung:
Die jetzige Sporthalle am Anger ist nach dem Neubau der Angerhalle an der Karchestraße weiterhin gefragt und verwendbar. Zur Sicherung des Gebäudes und der technischen Anlagen müssen diese jedoch auch betrieben werden um keine Schädigungen durch Stillstand zu erzeugen.

Viele Vereine und Sporttreibende könnten diese heute nutzen, die sonst keine Chance auf Hallenzeiten hätten. Gerade in der Winterzeit schätzen auch die Freiluftsportler diese Möglichkeit. Da aktuell die Planungen zur weiteren Nutzung (ISS) unklar sind, sollte alles unternommen werden, diese Sportstätte zu erhalten, es sollte kein innerer Rückbau beginnen. Weiterhin muss darauf hingewiesen werden, dass sich die Ertüchtigung der alten Angerhalle auf unbestimmte Zeit verzögert hat! Daher entstehen weitere Engpässe bei den nutzbaren Sportstätten, besonders im Bereich Senioren und Gesundheitssport.

Nach Rücksprache mit dem Bauamt gibt es eine Genehmigung für die Sporthalle am Anger, die auch andere Veranstaltungen (Kultureller Art, z.B. Konzerte, Kleinkunst, Varieté) zulässt. Die Sporthalle am Anger hat eine Szenefläche von 1.000 m² mit 566 Zuschauerplätze bzw. 800 m² mit 950 Sitzplätzen bei ausgefahrener Tribüne oder mit einer Kleinbühne mit bis zu 1.694 Zuschauerplätzen mit Sitzbestuhlung. (Siehe Bestuhlungsplan in der Anlage).

Bis eine machbare und nachhaltige Lösung für den Coburger Sport gefunden ist, bitten wir die entsprechende Mittel für den ungeplanten Weiterbetrieb im Haushalt zusätzlich zu berücksichtigen.

Noch eine Anregung, die nicht als Teil des Antrages zu sehen ist: Mittelfristig wäre die Sporthalle am Anger eventuell auch eine Alternative zur geplanten Floßangerhalle (Bestandsschutz), hier käme wahrscheinlich eine Sanierung günstiger als ein Neubau an der Peripherie! Eine Doppelnutzung als Stadthalle wäre ebenfalls denkbar.
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