Grub am Forst
Nominierung

Andreas Oetter ist der Bürgermeisterkandidat der Grüber CSU

Auch der CSU-Ortsverband Grub am Forst schickt einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen.
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Zweiter Bürgermeister Helfried Schreiner, CSU-Bürgermeisterkandidat Andreas Oetter und stellvertretender Kreisvorsitzender Günter Benning beim Auftakt in den Kommunalwahlkampf  Foto: Alexandra Kemnitzer
Zweiter Bürgermeister Helfried Schreiner, CSU-Bürgermeisterkandidat Andreas Oetter und stellvertretender Kreisvorsitzender Günter Benning beim Auftakt in den Kommunalwahlkampf Foto: Alexandra Kemnitzer

Bei der Nominierungsveranstaltung sprachen sich die stimmberechtigten Mitglieder mit großer Mehrheit für Andreas Oetter aus. Der 50-Jährige führt den CSU-Ortsverband, ist verheiratet und hat eine Tochter. Der Diplom-Verwaltungswirt ist im Bereich Computerforensik bei der Kriminalpolizei tätig. "Wir können bei diesen Wahlen nur gewinnen", ist sich der Ehrenvorsitzende des CSU-Ortsverbands, Wilfried Schmidt, sicher.

Die Mitglieder hatten sich mehrheitlich entschlossen, einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu stellen, wie es seit 40 Jahren der Fall ist. Nach den Erfolgen bei der Landtags- und der Landratswahl ist Schmidt überzeugt, dass die Grüber CSU auch im März ein gutes Ergebnis erzielen und mit Andreas Oetter in die Bürgermeisterstichwahl kommen werde.

Oetter will einen fairen Wahlkampf

Oetter betonte, dass er nicht gegen seine Mitstreiter kandidiere. Er stelle sich mit Herzblut einer sehr vertrauensvollen Aufgabe und wolle einen fairen Wahlkampf führen. "Wir haben die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Grub am Forst mit uns eine gute Zukunft haben wird", betonte der Kandidat mit Hinweis auf sein Wahlkampfmotto: "Gemeinsam in die Zukunft - packen wir's an!"

Konkrete Vorstellungen, wie die Zukunft der Gemeinde gestaltet werden soll, sind bereits vorhanden. Oetter sieht dringenden Handlungsbedarf bei Bauplätzen in der gesamten Gemeinde samt modernem und bezahlbarem Wohnraumkonzept. Wichtig sei es, die Digitalisierung zielstrebig fortzusetzen und für transparente sowie bürgernahe Entscheidungen zu sorgen. Oetter: "Neue Wege gilt es hier beim Informationsfluss durch das Mitteilungsblatt mit zu berücksichtigen."

Im Zuge der Bürgernähe sieht er Bürgerversammlungen in jedem Ortsteil als selbstverständlich an. Für mehr Bürgerbeteiligung will der Kandidat den Bürgern eine Beteiligung bei der Gestaltung der Gemeinde ermöglichen, von der Ideenabfrage bis hin zu Entscheidungen bei relevanten Themen, und sie nicht nur darüber informieren.

Grub als Wirtschaftsstandort weiterentwickeln

Weiteres Entwicklungspotenzial sieht er im Wirtschaftsstandort Grub am Forst. Hier müsse bei neuen Unternehmen für die Grüber Gewerbegebiete geworben werden. Neben neuen altersgerechten Wohnformen, attraktiven und sicheren Spielplätzen sind die Erweiterung der Barrierefreiheit und die Förderung des Ehrenamtes für Oetter weitere Themen. "Grub muss eine Gemeinde der Generationen werden", so seine Forderung. Absolute Notwendigkeit habe ein Seniorenwohnheim, etwa in Form eines offenen Mehrgenerationenhauses mit aktiver Einbindung ins Ortsleben. Als "Juwel" bezeichnet Andreas Oetter die Blaufabrik. Für dieses weitere Kernthema würden Ausarbeitungen an die Haushalte gehen. Unter Berücksichtigung des Haushalts wolle er bei allen Projekten die Förderfähigkeiten prüfen, um sie dann vollständig auszuschöpfen. Als großes Plus des CSU-Ortsverbands Grub sieht er die Vernetzung und Kontakte zu den Mandatsträgern der verschiedenen Ebenen an.

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