Großheirath
Kommunalpolitik

Andreas Lorenz ist Großheirather FW-Bürgermeister-Kandidat

Die Freien Wähler Großheirath nominieren Andreas Lorenz als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020.
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Die Freien Wähler Großheirath gehen mit einem eigenen Kandidaten in die Kommunalwahl 2010:  Von links: Marco Steiner (Bürgermeister Stadt Rödental), Frank Leistner, Andreas Lorenz und Christian Gunsenheimer (Kreisvorsitzender Freie Wähler) Foto: Gabi Arnold
Die Freien Wähler Großheirath gehen mit einem eigenen Kandidaten in die Kommunalwahl 2010: Von links: Marco Steiner (Bürgermeister Stadt Rödental), Frank Leistner, Andreas Lorenz und Christian Gunsenheimer (Kreisvorsitzender Freie Wähler) Foto: Gabi Arnold
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Andreas Lorenz hat sich viel vorgenommen: Der 35-jährige Rossacher fordert bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr den amtierenden Bürgermeister Udo Siegel (CSU) heraus. Lorenz wurde am Donnerstagabend im Gasthof Steiner einstimmig von der Versammlung der Freien Wähler (FW) nominiert.

Lorenz stelle sich in der schwarzen Hochburg Großheirath einer Herkulesaufgabe, betonte der Vorsitzende der Freien Wähler Großheirath, Frank Leistner. "Es gab Zeiten, da sagte man, Großheirath sei so schwarz, dass man sogar am Tag das Licht einschalten müsse", so Leistner. Heute dämmere es, auch dank der Freien Wähler und ihrer Politik, aber die FW Großheirath wollten weit mehr: "Wir möchten, dass es hell wird und die Sonne der Freien Wähler scheint", sagte Leistner. Und dazu sei Andreas Lorenz genau der richtige Kandidat, denn Lorenz habe Visionen, er arbeite organisiert und strukturiert. Als junger, dynamischer und unverbrauchter Kandidat trete er gegen den fast 60-jährigen Udo Siegel an, der bereits in seiner dritten Amtszeit kandidiere. "Das ist mutig, aber Überraschungen sind möglich und warum sollte diese Überraschungen nicht gelingen?", sagte Leistner.

Vielfältig engagiert

Andreas Lorenz ist in der Gemeinde Großheirath seit Generationen verwurzelt; er lebt mit seiner Frau, seiner 14-jährigen Tochter und seinem elfjähriger Sohn im Gemeindeteil Rossach. Er arbeitet als Straßenwärter in der Gemeinde Weitramsdorf und engagiert sich ehrenamtlich als Chorleiter in Weißenbrunn am Forst. Lorenz ist Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rossach und war bis 2018 als Kirchenvorstand in Rossach aktiv. Der FW-Kandidat möchte ein bürgernaher Bürgermeister sein, der die Gemeindepolitik transparent und vor allem auch vorausschauend gestaltet. "Ich will euer Bürgermeister werden, weil ich der Überzeugung bin, dass wir in Großheirath mehr schaffen können", betonte er. Lorenz möchte neben den Bürgerversammlungen auch Bürgersprechstunden einrichten und im gemeindlichen Mitteilungsblatt beispielsweise Gemeinderatsbeschlüsse veröffentlichen. Der FW-Kandidat bekennt sich zum Klimaschutz, er wolle für die Umwelt und Natur eintreten. "Ich bin offen für jede Form der regenerativen Energien, und gemeindliche Flächen möchte ich naturnah gestalten", kündigte Lorenz an.

Sollte er gewählt werden, werde er das schnelle Wachstum der Gemeinde Großheirath kritisch hinterfragen. "Sind die Neubürger integriert? Reicht die Infrastruktur aus? Ist die Verkehrssicherheit gewahrt?" - das und vieles mehr stehe auf seiner Agenda, sagte der FW-Kandidat.

Ein Anliegen, das in der Gemeinde Großheirath seit Jahren im Raum steht, ist ein hauptamtlicher Sozialpädagoge. Mit Andreas Lorenz als Bürgermeister soll das Thema endlich umgesetzt werden. Um alle Bürger, auch die Jungen, einzubinden, könnte zudem ein Kinder- und Jugendparlament aus der Taufe gehoben werden, schlug Lorenz vor. Der FW-Kreisvorsitzende Christian Gunsenheimer sieht in Lorenz alle Qualitäten, die ein Bürgermeister haben muss, jung, engagiert und das, ohne auf 100 Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen, aber bereit, den harten Weg zu gehen. Lorenz vertrete eine eigene Meinung, sei kein Mitläufer und schaue über den heutigen Tag hinaus. "Er bringt alles mit, sowohl die Attribute der alten Welt, also auch die, die man heute fordert", sagte Gunsenheimer. Auch der Bürgermeister der Stadt Rödental, Marco Steiner, sicherte seine Unterstützung im Wahlkampf zu. "Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam was Tolles erreichen", sagte er.

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