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Coburg
Handball

Andreas Gahn wechselt zum HSC 2000 Coburg

Der aktuelle Coach des Bezirksoberligisten SG Rödental will seine Stärken und sein Netzwerk bei der Coburger Bundesliga-Reserve einbringen. Ab der neuen Saison bildet er mit Zdenek Vanek das neue Trainerduo.
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Andreas Gahn, der derzeit noch das Bezirksoberliga-Team der SG Rödental trainiert, steigt ab der nächsten Saison beim HSC 2000 Coburg ein.  Foto: CT-Archiv
Andreas Gahn, der derzeit noch das Bezirksoberliga-Team der SG Rödental trainiert, steigt ab der nächsten Saison beim HSC 2000 Coburg ein. Foto: CT-Archiv
Eines kann den Verantwortlichen des HSC 2000 Coburg nicht vorgeworfen werden. Sie sind keinesfalls nachtragend. Aufgrund der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit in den letzten Jahren war eine Zusammenarbeit zwischen dem Coburger Großverein und dem Handball-Fachmann Andreas Gahn für Insider undenkbar. Doch jetzt kommt es anders: Der Wildenheider übernimmt ab der neuen Spielzeit einen verantwortungsvollen Trainerposten beim HSC.

Zusammenarbeit mit Vanek

"Für mich ist das nach 20 Jahren im Trainergeschäft noch einmal ein ganz besonderer Kick". Der in Coburg bei der AOK in leitender Funktion Beschäftigte freut sich auf seine vereinbarte Rolle. Er soll gemeinsam mit Zdenek Vanek die Reserve-Mannschaft der "Gelb-Schwarzen" trainieren, er soll neue Ideen hereinbringen, er soll die vielen Talente pushen.

Unabhängig davon, ob die 2.
Mannschaft des HSC in der Saison 2014/2015 in der Bayernliga wie bisher, oder bei Abstieg eventuell doch in der Landesliga auf Torjagd geht, steht für Gahn bereits jetzt fest: "Ich werde Verantwortung übernehmen, meine Stärken einbringen und natürlich auch mein gutes Netzwerk für den Verein nutzen".

Auf die Zusammenarbeit mit "Steno" freut er sich nach eigenen Worten ganz besonders, als Co-Trainer sieht er sich dabei aber keineswegs: "Nein, ich werde nicht den Ball-Aufpumper spielen", sagt er mit einem Schmunzeln im Gesicht. Viel mehr will er seine langjährige Erfahrung einbringen; gemeinsam mit dem derzeitigen Cheftrainer Vanek dabei jeden einzelnen Spieler und letztlich die gesamte Mannschaft verbessern. "Das ist eine reizvolle Aufgabe".

Abschied auch mit Wehmut

Kein Hehl macht Gahn aus der Tatsache, dass er auch mit einem Hauch Wehmut bei "seinem Verein" als Trainer am Saisonende aufhört. Die SG Rödental sei schließlich sein Heimatverein und werde es auch immer bleiben. Doch sein Bauchgefühl habe ihm gesagt, dass die Zeit noch einmal reif sei, eine neue Herausforderung anzunehmen.

Kontakte mit Häfner und Apfel

HSC-Sportvorstand Michael Häfner hätte den ersten Kontakt mit ihm bereits vor Längerem hergestellt und nach einer Aussprache mit Vorstandssprecher Stefan Apfel habe er sich zu diesem Schritt entschlossen.

Die SG Rödental führte Gahn in der laufenden Saison bis in die Spitzengruppe der Bezirksoberliga. Das von ihm maßgeblich in den letzten Jahren zusammengestellte und vom System her geprägte Team klopfte sogar ans Tor zur Landesliga. Doch "Kleinigkeiten", wie es der scheidende Trainer formuliert, hätten dazu geführt, dass seine Oeslauer im Dreikampf mit dem HSV Hochfranken und dem HC 03 Bamberg letztlich den Kürzeren zogen.
Operativ werde er bei der SG nichts mehr machen, aber natürlich stehe er der Abteilung gerne mit seinem Rat weiter zur Verfügung. Seine Nachfolger als Trainer stehen auch schon fest.

Greiner und Stegner bei der SG

Die beiden erfahrenen Spieler Nils Greiner (36) und André Stegner werden künftig ein Trainerduo in Rödental bilden. Gahns ehrgeiziger Plan, nämlich das SG-"Eigengewächs" und ehemaligen HSC-Zweitligaspieler Jan Kästner (derzeit beim HSC-Drittliga-Kontrahenten TSV Rödelsee aktiv) als Spielertrainer in der Hummelstadt zu integrieren, sei dagegen "leider gescheitert".
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