Neustadt bei Coburg
Wohlbefinden

Anbieter aus der Region und Neustadt zeigten viel zum Thema Gesundheit

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr hatten sich in diesem Jahr mehr Aussteller zur Gesundheitsmesse in Neustadt angekündigt - gut für die Besucher.
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Am Stand vom Orthopädiehaus Blaschke konnten die Besucher einen Venenfunktionstest machen. Foto: Daniela Pondelicek
Am Stand vom Orthopädiehaus Blaschke konnten die Besucher einen Venenfunktionstest machen. Foto: Daniela Pondelicek
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"Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben" - was der irische Schriftsteller Oscar Wilde schon im 19. Jahrhundert wusste, gerät heutzutage im hektischen Alltag oftmals in Vergessenheit. Am Sonntag gab es zum zweiten Mal die Möglichkeit, sich einen ganzen Tag lang der ersten Pflicht im Leben zu widmen, denn das Terzo Zentrum hatte zur Neustadter Gesundheitsmesse ins Familienzentrum eingeladen. Die Gäste konnten die verschiedenartigsten Messestände rund um das körperliche Wohlbefinden besuchen.

Jessica Müller, die in diesem und im letzten Jahr an der Planung der Gesundheitsmesse gearbeitet hat, sagte, sie habe bei ihrer Arbeit beim Terzo Zentrum die Effekte der vergangenen Messe spüren können: "Durch Gespräche am Messestand und unsere Vorträge hatten einige unsere Kunden schon ihren Ansprechpartner gefunden, so dass die Zusammenarbeit ganz locker war." Den Vorteil, den die Neustadter Gesundheitsmesse im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen im Umkreis habe, sei die Regionalität. "Dadurch, dass alle unsere Aussteller aus Neustadt und Sonneberg kommen, ist das Angebot für die Besucher besonders nah und greifbar", erklärte Müller.


Fürsorge für die Einwohner

"Wer sich nicht mit Gesundheit auseinandersetzt, bekommt früher oder später ein Problem", sagte Neustadts Zweite Bürgermeisterin Elke Protzmann (CSU). Deshalb sei es für sie selbstverständlich, dass die Stadt mit dem Terzo Zentrum zusammenarbeite, damit die Gesundheitsmesse stattfinden kann. Protzmann: "Das gehört schließlich auch zur Fürsorge für unsere Einwohner dazu." Besonders hob sie die Vielfalt auf der Messe hervor. "Da ist es kein Wunder, dass die Messe so guten Zuspruch bekommt", sagte sie.


Bewegung ist die Basis

Neben den Messeständen lockten aber auch Fachvorträge. In einem von ihnen gab Helmut Dorsch Tipps, wie durch kleine Änderungen im Alltag die Gesundheit besser erhalten werden kann. "Wichtig ist ein ausgewogenes Maß an Bewegung", erklärte er. Sowohl Leistungssportler als auch Nichtstuer hätten ein gleich hohes Risiko, krank zu werden. "Etwa 30 Minuten täglich reichen schon, um den Kreislauf in Schwung zu bringen", erklärt er.

Zu einer gesunden Lebensweise gehöre aber auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Zudem lohne es sich, von Weizenmehlprodukten auf Waren aus Vollkornmehl umzusteigen und beim Kochen und Braten auf Butter zu verzichten und stattdessen Öle zu verwenden. Fisch mit seinen gesunden Omega-3-Fettsäuren und andere eiweißhaltige Lebensmittel sollten ebenfalls regelmäßig auf dem Teller landen. Und das Trinken nicht vergessen! Eine Sache sollte beim Essen ausgeschlossen werden: "In den Mittagspausen auf der Arbeit hat das Handy nichts zu suchen, denn so lernt man, das Essen zu genießen und gönnt sich eine richtige Ruhepause", betonte Helmut Dorsch.

Eine gesunde Lebensweise höre aber noch nicht bei Bewegung und Ernährung auf. "Ein gutes Zeitmanagement ist auch essenziell wichtig", erklärte Helmut Dorsch. Ausreichend Schlaf zur Regeneration und kleine Erholungsinseln im Alltag wirkten stressbedingten Krankheiten wie Burn-out oder Depressionen entgegen. "Am Ende ist es die Lebensfreude, die den größten Anteil an der persönlichen Gesundheit hat - schließlich ist Lachen gesund!"
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