Untersiemau

Am Untersiemeauer Kreisel geht's bald wieder rund

Die Bepflanzung und das Anlegen des Hauptwalls werden ausgeschrieben. Im Rathaus wird sich demnächst einiges bewegen für Barrierefreiheit und Brandschutz.
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Für den Lärmschutzwall zur Sophienstraße, der  320 Meterlang  und vier Meter hoch wird, wurde jetzt die beschränkte Ausschreibung für Bepflanzung und Gestaltung in die Wege geleitet.              Norbert Karbach
Für den Lärmschutzwall zur Sophienstraße, der 320 Meterlang und vier Meter hoch wird, wurde jetzt die beschränkte Ausschreibung für Bepflanzung und Gestaltung in die Wege geleitet. Norbert Karbach
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Die Arbeiten rund um den neuen Kreisverkehr sollen weiter gehen. Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) ließ daher bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag im Rathaus das Gremium über eine beschränkte Ausschreibung für Bepflanzung und Gestaltung des entstehenden Lärmschutzwalls entlang der CO 28 und CO 12 abstimmen.

Im Zug der notwendigen Verlegung der Kreisstraße CO 12 von Untersiemau nach Meschenbach mit Anschluss an den Kreisverkehr sei auch das Anlegen eines Hauptwalls auf einer Länge von rund 320 Metern zum Baugebiet Sophienstraße erforderlich. Für die Begrünung des natürlichen Lärmschutzes sollen die Maßnahmen durch das Ingenieurbüro Kittner&Weber ausgearbeitet werden. Danach wird eine Ausschreibung zur Bepflanzung, inklusive entsprechendem Pflanzmaterial, durchgeführt.

Die Ausschreibung soll deshalb so bald geschehen, meinte der Bürgermeister, damit im Herbst kein Leerlauf entsteht. Der Wall werde etwa 320 Meter lang und eine Kronenhöhe von vier Meter haben. 2600 Quadratmeter sind mit rund 650 Pflanzen zu bestücken.

Uwe Wenzel (CSU) dazu: "Wenn in der Zwischenzeit nichts zur Verfestigung des Walls getan wird, kann uns ein Starkregen die schönen Pläne über den Haufen schmeißen!" Darauf Rolf Rosenbauer: "Dann müssen wir eben noch einmal anlegen." Letztendlich stimmten die Räte dem Beschluss einstimmig zu.

Für alle zugänglich

Um sich den Voraussetzungen der Barrierefreiheit und einer Neukonzeption des Brandschutzes im Rathaus der Gemeinde nicht zu verschließen, beschloss das Gremium, die dafür notwendigen Arbeiten durchführen zu lassen. Die Gesamtkosten belaufen sich etwa auf 200 000 Euro. Den Planungsauftrag dafür soll das Architekturbüro Seiler (Bamberg) erhalten. Vorgesehen ist der Einbau eines Personenaufzugs.

Des Weiteren soll ein zusätzlicher Raum als Kleiderkammer für die Feuerwehren genutzt werden. Dafür ist der Einbau einer festen Abtrennung zwischen oberem Treppenhaus, Hausmeister-Wohnung und dem ersten Obergeschoss des Rathauses notwendig. Dabei muss auch ein Rettungsweg durch Abtrennung des Treppenhauses mit Brandschutztürenoder einem Brandschutz-Vorhang im Obergeschoss wie im Erdgeschoss vorhanden sein. Ein zweiter Rettungsweg verläuft an der südöstlichen Seite des Gebäudes.

Umstellung

Der Preis dafür beläuft sich auf Rund 12 300 Euro muss die Gemeinde für zehn neue PCs und die Umstellung auf das Betriebssystem Windows 10 investieren. Der Auftrag geht an das Untersiemauer Unternehmen Regenspurger.

Den Entwurf zur Aufstellung eines Bebauungsplans mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplans für die Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage auf der Gemarkung Obersiemau billigte das Gremium einstimmig. Der Gemeinderatgenehmigte die Vorentwürfe für das rund 6,2 Hektar große Areal, die von Architektin Christine Bardin vorgetragen wurden. Seit man sich erstmals Ende November mit dem Plan befasst hatte, wurden Ergänzungen eingearbeitet.

Da momentan laut SÜC nicht genug Einspeisemöglichkeiten vorhanden seien, werde das Vorhaben in zwei Bauabschnitten aufgeteilt, erläuterte Bardin. Es würden blendarme Module Verwendung finden und das Gelände mit zwei Meter hohem Zaun eingefasst. Die Fläche soll mit speziellem Samen für eine Blühwiese angesät werden (inklusive Pflege).

Zwischendurch, so sieht es die Planung vor, werden Totholz- und Steinhaufen sowie Hecken eingefügt.

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