Coburg
Vergabe

Alex Breneis soll Wirt im Coburger Josias-Garten werden

Der größte Biergarten in der Coburger Innenstadt erhält erstmals in seiner mehr als 20-jährigen Geschichte einen neuen Pächter.
Artikel drucken Artikel einbetten
Wenn der Winterschlaf vorbei ist, wird sich im Josias-Biergarten so einiges ändern. Der neue Wirt muss als Hauptaufgabe ein Wirtschaftsgebäude errichten, das die bisherigen Buden ersetzt. Foto: Oliver Schmidt
Wenn der Winterschlaf vorbei ist, wird sich im Josias-Biergarten so einiges ändern. Der neue Wirt muss als Hauptaufgabe ein Wirtschaftsgebäude errichten, das die bisherigen Buden ersetzt. Foto: Oliver Schmidt
+1 Bild
Noch ist nichts unterschrieben, noch gilt es, mehrere Details zu klären, und noch halten sich alle Beteiligten deshalb auch mit offiziellen Stellungnahmen zurück. Doch die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Aleander Breneis soll neuer Wirt im (städtischen) Josias-Biergarten werden. Der Finanzsenat hatte in der vergangenen Woche nochmals mit den zuletzt vier verbliebenen Bewerbern ausführliche Gespräche geführt. Die vier Konzepte, mit denen sich die Bewerber jeweils präsentierten, sollen sich dabei zum Teil sehr unterschieden haben. Im Mittelpunkt steht ja jeweils der Neubau eines Wirtschaftsgebäudes, das die bisherigen Weihnachtsmarktbuden ersetzen soll. Die Investition in dieses Gebäude dürfte sich gut im sechsstelligen Euro-Bereich bewegen; deshalb soll es im Gegenzug auch einen besonders langen Pachtvertrag von wohl mindestens zehn Jahren geben.

Alexander Breneis ist in der Coburger Gastronomieszene kein Unbekannter. Seit Mai 2011 betreibt er im Oberen Bürglaß - und damit nur einen Steinwurf vom Josiasgarten entfernt - das Lokal "Hopfen & Malz". Alexander Breneis entstammt zudem einer traditionsreichen Gastwirtsfamilie: Sein Vater Erwin war früher unter anderem Wirt des "Münchner Hofbräu".

Den Josias-Biergarten gibt es seit 1992. Und von Anfang an bis heute war Gerd Reichenbecher der Wirt. Er hatte sich jetzt ebenfalls wieder um die Pacht beworben - allerdings ohne Erfolg. Auch bei den weiteren Bewerbern, die nach Tageblatt-Informationen in der engeren Auswahl waren, handelte es sich um erfahrene Personen aus der Café- und Kneipenszene.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren