Coburg
Flexibilität

Adrian Beetz tüftelt an der Hochschule Coburg in Sachen 3-D-Druck

Seit es 3-D-Drucker gibt, wird an deren Weiterentwicklung gearbeitet, auch in Coburg.
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Adrian Beetz an seinem 3-D-Drucker-Prototypen  Foto: Margareta Bögelein
Adrian Beetz an seinem 3-D-Drucker-Prototypen Foto: Margareta Bögelein

Der Masterstudent Adrian Beetz entwickelt einen 3-D-Drucker, der mittels eines Werkzeugwechslers fünf verschiedene Farben beziehungsweise Materialien in einem Arbeitsschritt kombinieren kann. Nebenbei bereitet er die Gründung seines Start-ups AB-3D vor.

"Der 3-D-Druck macht mir einfach unglaublich viel Spaß. Also habe ich mich immer weiter mit dieser Technologie beschäftigt", sagt Adrian und strahlt. Seit zwei Jahren tüftelt und arbeitet er mit 3-D-Druckern. Seit einem halben Jahr baut er an seinem Prototyp. "Irgendwann ist mir aufgefallen, dass 3-D-Drucker ziemlich unflexibel sind", erzählt er. Um das zu veranschaulichen, holt er seine Smartphone-Hülle hervor. "Die Ränder sind sehr elastisch und flexibel. Die Rückseite benötigt aber mehr Halt und ein härteres Material", sagt er. Da die meisten herkömmlichen Geräte jeweils nur eine Farbe, beziehungsweise ein Material in einem Arbeitsschritt bearbeiten können, experimentiert er an einem Werkzeugwechsler, der bis zu fünf Varianten ermöglichen soll. "Dadurch schafft man es, eine Hülle wie diese in einem Arbeitsschritt zu fertigen." Schneller und vor allem effizienter soll die Technologie damit werden. Der aktuelle Prototyp kann zwei Farben, beziehungsweise Materialien, bearbeiten. Schritt für Schritt tastet sich Adrian deshalb heran, um ihn auf fünf zu erweitern. Ziel ist es, ein marktreifes Produkt zu entwickeln.

Etwas für alle

Das mögliche Nutzer- und Käuferspektrum ist breit: Labore und Werkstätten, in denen sich talentierte Techniker austoben sollen, können ebenso damit arbeiten wie kleine und mittelständische Unternehmen oder Schulen. Die Anwendungsgebiete reichen vom ersten Kontakt mit der 3-D-Drucktechnik über das Experimentieren bis hin zu professioneller Fertigung. Gerade ist Adrian noch über seiner Masterarbeit. Im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau beschäftigt er sich auch hier mit dem 3-D-Druck. Beim diesjährigen Businessplanwettbewerb Nordbayern belegte er in der ersten Phase einen der ersten zehn Gewinnerplätze. Und er arbeitet an der Gründung seines Start-ups. Dafür sucht Adrian Beetz noch Unterstützung im betriebswirtschaftlichen Bereich. Wer Interesse hat, kann sich jederzeit bei ihm unter der E-Mail-Adresse Adrian.Beetz@stud.hs-coburg.de melden.

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