Meschenbach
Haushalt

Abwasserzweckverband "Mittlerer Itzgrund" genehmigt den Haushalt 2018

Nicht nur Wasser fließt beim Abwasserzweckverband "Mittlerer Itzgrund", sondern auch viel Geld.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die vollständig sanierte Kläranlage in Meschenbach arbeitet zur Zufriedenheit des Zweckverbandes. Foto: Lothar Weidner
Die vollständig sanierte Kläranlage in Meschenbach arbeitet zur Zufriedenheit des Zweckverbandes. Foto: Lothar Weidner

Bei der Sitzung des Zweckverbandes Abwasserbeseitigung "Mittlerer Itzgrund", geleitet vom Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Martin Rauscher (ÜWN), wurde der Haushalt 2018 genehmigt. Die Betriebskostenumlage, die von den angeschlossenen Kommunen zu entrichten ist, beträgt 796 000 Euro. Grundlage sind die Abwassermenge und der Fremdwasseranteil mit 1,1 Millionen Kubikmeter, die umgelegt werden.

Es entfallen auf die Gemeinde Ahorn 101 000 Euro, auf Ebersdorf 43 000 Euro, auf Grub am Forst 162 000 Euro, auf Niederfüllbach 245 000 Euro und Untersiemau 245 000 Euro. An Investitionen sind unter anderem vorgesehen 60 000 Euro für die Sanierung des Sandfangs, 140 000 Euro für die Sanierung des Kanals in Weißenbrunn am Forst sowie 120 000 Euro für Planungskosten des Abbruchs des Tropfkörpers, für den Umbau der anaeroben Faulung, neue Sanitäranlagen und für den Umbau der Steuerung. Die Finanzierung erfolgt durch eine Rücklagenentnahme von 339 000 Euro und durch eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 22 000 Euro.

Mit Bescheid des Landratsamtes Coburg muss der Zweckverband für das Einleiten von Niederschlagswasser für das Jahr 2015 einen Betrag von 20 415 Euro und für das Folgejahr 22 573 Euro entrichten. Grundlage sind 5256 angeschlossene Einwohner bei einem Abgabesatz von monatlich 35,79 Euro.

Einverstanden mit Direktanschluss

Einverstanden zeigte sich das Gremium damit, das neue Feuerwehrhaus in Niederfüllbach direkt an den Hauptsammler anzuschließen, da in diesem Bereich keine Ortskanalisation vorhanden ist. Das Oberflächenwasser soll in den Füllbach fließen.

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU), fand nach der Prüfung der Jahresrechnungen 2015 und 2016 keinerlei Unstimmigkeiten vor. Auch der Rechenschaftsbericht von Geschäftsleiter Michael Heß für die beiden Jahre, unter anderem mit außerplanmäßigen Überschreitungen, wurde zur Kenntnis genommen, so dass die Jahresrechnungen beschlussmäßig festgestellt wurden.

Nur noch die EDV

Der Planer der Sanierung der Kläranlage, Diplomingenieur Jürgen Kittner, erläuterte, dass die Kläranlage fast fertig ist. Lediglich Computerprogramme seien noch zu vervollständigen. Die vorgesehene Gasproduktion wurde erreicht und der leitende Klärwärter Heiko Sonntag ergänzte, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt 64 000 kWh Strom in einem Blockheizkraftwerk erzeugt wurden.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren