Lautertal
Pädagogin

Abschiedsfeier für die Lautertaler Rektorin Ursula Mönch

Immer sicher habe Ursula Mönch die Lautertaler Schule durch die Bildungslandschaft manövriert: Zum Abschied erfuhr die Rektorin viel Dank und Anerkennung.
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Mit einer "Schulleiter" überraschte das Kollegium der Mittelschule Lautertal die Schulleiter(in) Ursula Mönch zu deren Verabschiedung. Foto: Martin Rebhan
Mit einer "Schulleiter" überraschte das Kollegium der Mittelschule Lautertal die Schulleiter(in) Ursula Mönch zu deren Verabschiedung. Foto: Martin Rebhan
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Eine Zäsur steht der Mittelschule "Am Lauterberg" in Lautertal ins Haus. Die langjährige Rektorin Ursula Mönch lässt sich zum Schuljahresende in den Ruhestand versetzten. Am Donnerstag fand in würdigem Rahmen die offizielle Verabschiedung der Pädagogin statt.

Gut erinnern konnte sich die 1952 in Mirsdorf geborene Rektorin an den Anruf des damaligen Schulrats Peter Kasimir, der ihr Leben doch etwas verändern sollte. Kurz vor den Sommerferien im Jahr 2002 wurde sie gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, die Konrektorenstelle in Lautertal zu übernehmen. Wie Ursula Mönch zugab, habe sie der Ehrgeiz gepackt, und sie habe sich auch geschmeichelt gefühlt.


Die Chance ergriffen

Sie packte die berufliche Chance beim Schopf und trat dann 2003 ihren Dienst in Lautertal an. Sieben Jahre später übernahm sie dann als "Chefin" die Nachfolge von Reinhard Sänger. "Ich war gerne Schulleiterin, an dieser kleinen Schule mit Charme", gab Ursula Mönch unumwunden zu.

Schulamtsdirektor Werner Löffler sagte, Ursula Mönch sei allen Schülern mit viel Liebe begegnet und sie habe die Schüler ernst genommen. Er fügte hinzu: "Als Schulleiterin hat sie ihren Weg gefunden." Abschließend wünschte Löffler der Rektorin noch "die Kunst des Alterns".

Einer der Wege, die Ursula Mönch beschritt, war, im Sinne der Inklusion Klassen mit behinderten und nicht behinderten Schülern in der Mittelschule zu etablieren. Dieses Engagement hob auch Kollege Jürgen Heidenbluth hervor, der sich im Namen des gesamten Kollegiums mit warmen Worten für die hervorragende Zusammenarbeit bedankte. Heidenbluth: "Ursula Mönch hat sich um die Schule verdient gemacht." So sah es auch Helmut Franz, Schulleiter der Schule am Hofgarten. Er betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungseinrichtungen, die mittlerweile zehn Jahre besteht, ausgesprochen gut sei. Lautertals Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) meinte: "Frau Mönch, Sie haben das Klassenziel erreicht." Der Rektorin attestierte er, dass sie die Lautertaler Schule immer sicher durch die Bildungslandschaft manövriert habe. "Sie haben der Schule mit Sachverstand, Fingerspitzengefühl und Geduld Profil verliehen", unterstrich Straubel. Der Dörfles-Esbacher Bürgermeister Udo Döhler (UBV) stellte heraus, dass Ursula Mönchen vielen Jugendlichen den Weg ins Leben geebnet habe. Die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt hatten auch Gerald Göhring, Dritter Bürgermeister von Meeder, Rainer Probst, Schulleiter der Grundschule Dörfles-Esbach, Pfarrer Martin Kollei und die Personalratsvorsitzende Gisela Jahreiß. Musikalisch aufgewertet wurde die Verabschiedung durch Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse, durch die Cheer-Leader-Gruppen sowie durch die Klasse 5a, die den "Streit der Farben" in Szene setzte.
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