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Rödental
Schuh-Streit

Zwist beigelegt: 200 Quadratmeter weniger für Schuh Mücke

Die drei Kommunen Rödental, Coburg und Neustadt haben ihren Streit um ein großes Schuhgeschäft beigelegt. Herausgekommen ist ein Kompromiss.
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Foto: Archiv
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Wegen der Ansiedlung des Ladens in einem Gewerbegebiet in Rödental waren die Städte Coburg und Neustadt bei Coburg gegen den Freistaat vor Gericht gezogen, denn der hatte im Rahmen eines Zielabweichungsverfahrens die Ansiedlung des Geschäfts erst ermöglicht.

Nun verständigten sich die zwei Städte mit Rödental darauf, dass das Unternehmen Schuh Mücke in seiner Rödentaler Filiale auf 1000 Quadratmetern Schuhe verkaufen darf - und nicht auf 1200 Quadratmeter, wie ursprünglich geplant.

Der Konkurrenzdruck für die Geschäfte in den Innenstädten sei dadurch gemindert, sagte Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) am Montag. Zugleich will auch die Stadt Rödental eine Klage zurückziehen: Die Kommune hatte nämlich dagegen geklagt, dass ein großer Elektronikfachmarkt von Rödental nach Coburg umzieht. Der Kompromiss soll nun auch noch formal gerichtlich festgestellt werden.
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