Weitramsdorf

Wolfgang Bauersachs will Bürgermeister in Weitramsdorf werden

Die frisch nominierte Liste "Bürger für Bürger" zieht mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in den Kommunalwahlkampf.
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Wolfgang Bauersachs über das Amt des Bürgermeister: "Ich traue mir das zu". Foto: Kurt Hinner
Wolfgang Bauersachs über das Amt des Bürgermeister: "Ich traue mir das zu". Foto: Kurt Hinner
Eine neue Gruppierung will bei der bevorstehenden Kommunalwahl "frischen Wind" in den Gemeinderat bringen. Dabei überraschen die "Bürger für Bürger" mit einer Personalie: Sie schicken mit dem Verwaltungsbeamten Wolfgang Bauersachs sogar einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters ins Rennen.

Bevor es bei der sehr gut besuchten Nominierungsversammlung zur Aufstellung der neuen Wahlliste und Benennung des Bürgermeisterkandidaten kam, stellte Peter Bieber das Zehn-Punkte-Programm vor, das die Basis der Wählervereinigung "Bürger für Bürger" im kommenden Ratsgremium bilden soll. Als einer der wichtigsten Punkte steht dabei die "unbedingte Transparenz" in der Vorbereitung und Ausführung aller kommunalen Maßnahmen im Programm. Diese soll dazu dienen, dem (Weitramsdorfer) Bürger sein hoheitliches Recht zu sichern, zu hinterfragen, wie und wofür die Kommune sein Geld ausgibt. Zudem wollen die "Bürger für Bürger" anstreben, bei der Sanierung von Ortsstraßen vom "Anliegerprinzip" weg und zum "Verursacherprinzip" zu kommen. Auch das Neubaukonzept des Kindergartens steht bei der neuen Wählergruppierung auf den Prüfstand.


Sozialverträglich sanieren

Weitere Punkte sollen Anreize für Ansiedlung eines Arztes sowie die "sozialverträgliche" Sanierung gemeindeeigener Immobilien sein. Dazu sollen im Gemeinderat nichtöffentliche Sitzungen - mit Ausnahme von Personal- und Immobilienangelegenheiten - möglichst vermieden werden. Die Kandidaten auf der Gemeinderatsliste wurden von 66 Wählern bei einer Stimmenthaltung bestätigt.


Lebenswerte Alternative anbieten

Der Bürgermeisterkandidat Wolfgang Bauersachs erhielt seine Zustimmung bei einer einzigen "Nein"-Stimme. Bauersachs versicherte, er werde sich mit seinen Listenkandidaten in Kürze noch in allen Gemeindeteilen vorstellen und die ins Auge gefassten neuen Verwaltungsstrukturen erläutern. Den "Bürgern für Bürger" komme es nicht darauf an, einen regelrechten Wahlkampf zu führen. "Wir wollen der Bevölkerung eine lebenswerte und positive Alternative anbieten und die Weitramsdorfer Großgemeinde wieder mit Leben erfüllen", sagte Bauersachs. "Ich bin momentan als Verwaltungsbeamter immer für Sie da. Und ich wäre es auch nach dem Wahltag als Bürgermeister. Ich trau mir das zu", schloss Bauersachs seine Ausführungen.


90 Unterschriften nötig

Im Rathaus werden demnächst Unterschriftenlisten ausgelegt. Darauf sind mindestens 90 Eintragungen nötig, damit "Bürger für Bürger" zur Wahl am 16. März zugelassen werden.
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