Coburg
Weihnachten

Winterzauber: Feuer und Eis in Coburg

Mit einem abwechslungsreichen Programm lockte der Einzelhandel und das Citymanagement Tausende in die Coburger Innenstadt. Bis Mitternacht wurde am Samstag geshoppt und gestaunt.
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Davon hätten die Zuschauer gern noch mehr gesehen: Doch der Feuerkünstler Fabian Rieger blieb eisern. "Das ist wie beim Feuerwerk: Wenn Schluss ist, ist Schluss."
Davon hätten die Zuschauer gern noch mehr gesehen: Doch der Feuerkünstler Fabian Rieger blieb eisern. "Das ist wie beim Feuerwerk: Wenn Schluss ist, ist Schluss."
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Eigentlich fehlte nur noch die weiße Pracht, dann wäre die Winterzaubernacht in Coburg perfekt gewesen. Regelrechte Menschenmassen drängten sich auf dem romantischen, mit vielen Lichtern beleuchteten Weihnachtsmarkt. Darüber ragte der große Christbaum mit seinen vielen Lichtern. An den Ständen auf dem Markt herrschte dichtes Gedränge.

Aber auch in den Straßen und Gassen waren Menschenmassen zu sehen, denn die Coburger Einzelhandelsgeschäfte luden bis Mitternacht zum entspannten Einkauf ein. Darunter waren auch Besucher aus Bremen, Stuttgart und aus Thüringen. Auf den Straßen und Plätzen war einiges geboten.

Wunschzettel ans Christkind

In der beleuchteten Stadt waren der Weihnachtmann und das Coburger Christkind unterwegs. Viele Kinder, wie der sieben Jahre alte Moritz Werner aus Rödental, übergaben dem Weihnachtsmann ihren Wunschzettel, den er an das Christkind weiter leitete. Das Ketschentor und das Spitaltor, sowie die Morizkirche waren an diesem Abend in romantisches Licht gehüllt. Lichterglanz gab es auch auf dem Weihnachtsmarkt und seinen umliegenden Häusern, wo die Erker und das Rathaus beleuchtet waren.

Für die Kunst zu warm

Der bekannte Bildhauer Wolfgang Schott aus Seßlach, der sonst mit Holz arbeitet, schnitzte mit Hilfe von Kettensäge und Heißluft-Fön auf dem Albertsplatz eine filigrane Skulptur aus mehreren Eisblöcken. "Schade, es ist für das Eis viel zu warm", bedauerte Schott. Das Thermometer zeigte drei Grad an. Das farbige Licht, das auf das vergängliche Kunstwerk gerichtet war, tat sein Übriges. Schott schätzte, dass am Sonntag nicht mehr viel von seinem Kunstwerk übrig sein wird.

Oberhalb der Mohrenstraße standen die Menschen im Halbkreis, denn dort wurden getanzt und verschiedene Weihnachtsbilder mittels Stepptanz, Irish Dance, und Orientalischem Tanz von einem Coburger Tanzstudio gezeigt.

Ganz unten in der Badergasse und zu späterer Stunde an der romantisch mit Licht illuminierten Morizkirche trat der Feuerkünstler Fabian Rieger aus Bamberg auf. Zunächst jonglierte der Künstler mit farbigen Kugeln, bevor er Feuer spuckte und beeindruckende Kunststücke mit dem Feuer vorführte. Höhepunkt seiner Show war der kreisförmige Sternenregen am Schluss. Eine Zugabe gab es nicht. Das sei wie beim Feuerwerk: "Wenn Schluss ist, ist Schluss."

Coburg einmal bei Nacht entdecken, diese Gelegenheit nahmen viele beim Nachtwächterrundgang wahr. Roland Schäfer brach gleich viermal zur Führung auf.

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