Blumenrod
Festkommers

Werner Scheurer ist der neue Schützen-Kaiser

Der Zimmerstutzenverein Blumenrod feierte in der Fechheimer Kirchenscheune am Samstagabend sein 125-jähriges Bestehen.
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Werner Scheurer ist "König der Schützenkönige" und damit - ein Kaiser! Bürgermeister Steiner krönt den neuen Kaiser mit Vergnügen. Foto: Manja von Nida
Werner Scheurer ist "König der Schützenkönige" und damit - ein Kaiser! Bürgermeister Steiner krönt den neuen Kaiser mit Vergnügen. Foto: Manja von Nida
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Zahlreiche Gäste, Ortsvereine sowie Gastvereine aus der Region gaben sich die Ehre und gratulierten den Blumenroder Zimmerstutzenschützen. Den Glanzpunkt des Festabends bildeten die Ehrungen: Ein 60,6-Teiler bescherte Oberschützenmeister Werner Scheurer die Kaiser-Würde der Schützenkönige. Scheurer erhielt zudem noch das Bezirksehrenzeichen in Gold, wie auch Schützenmeister Markus Rosenbauer.
Mit der Begeisterung der Vereinsmitglieder zum Schützensport seien Jahre des Aufschwungs und sportliche Erfolge gekommen. "Und vor allem das gesellschaftliche Miteinander prägte stets das Vereinsleben", resümierte Scheurer.
Schirmherr Marco Steiner, selbst ein Blumenroder, gratulierte als Bürgermeister (FW) der Stadt Rödental und lobte das Schützen-Engagement. Für eine Kommune sei so ein Verein wichtig. Die Schützen hätten viel zum gesellschaftlichen Leben beigetragen. "Heute blickt Ihr auf große sportliche Erfolge und habt Euer Schützenhaus, ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte", sagte Steiner. Jeden Dienstag dürfe jeder dort gern vorbeischauen, auch ohne Mitglied zu sein.
Die Vorsicht und Sorgfalt im Umgang mit Waffen, die Schützen und Jäger den Jugendlichen beibrächten, ziele später darauf ab, auch mit seinen Mitmenschen sorgsam umzugehen, meinte Landtagsabgeordneter Jürgen Heike (CSU).
Seinen Respekt für den Schützensport und dafür, dass sie sich so engagiert für das Gemeinwesen einsetzen und ihre Ortschaft gemeinsam gestalten, sprach stellvertretender Landrat Rainer Mattern (CSU) den Schützen aus.
Pfarrerin Ulrike Schmidt-Rothmund wünschte dem Verein, weiterhin vom Sportsgeist der Mitglieder und vom Geist der guten Gemeinschaft getragen zu werden.


Fahnennagel mit Inschrift

"In der heutigen Zeit können wir so ein Jubiläum sehr selten feiern, weil wir immer mehr Probleme haben, Vereine aufrechtzuerhalten, weil uns die Jugend fehlt", sagte stellvertretender Bezirksschützenmeister Adolf Reusch. Die Jugend nicht nur an den Schießsport heranzuführen, vielmehr sie auch zur Übernahme von Pflichten im Verein und in der Gesellschaft anzuhalten, "sollte unsere oberste Aufgabe sein". Der Bezirk sei stolz auf den Zimmerstutzenverein, bei dem seit jeher "die Geselligkeit, Freundschaft zu anderen Vereinen, der sportliche Leistungsgedanke und die Fairness beim Wettkampfschießen gelten". Für diese 125 Jahre dankte der Deutsche Schützenbund mit der Vergabe des Fahnennagels mit Inschrift. Auch Gauschützenmeister Klaus Jentsch vom Schützengau Oberfranken-Nord würdigte das vorbildliche Engagement der Schützen.
Für musikalischen Glanz sorgte das Jugendblasorchester Witzmannsberg.


Ehrungen

Zehn Jahre Mitgliedschaft: Helmut Vogler

25 Jahre Nadine Eddel, Bastian Hopf, Jennifer Hopf, Emil Hofmann

40 Jahre Harald Rosenbauer, Uwe Holland

50 Jahre Zweiter Schützenmeister Manfred Hopf und Ehrenschützenmeister Norbert Mücke

Gau-Ehrenzeichen Adrian Lösch

Bezirksehrenzeichen in Gold Werner Scheurer, Markus Rosenbauer

Kaiserschuss 1. Werner Scheurer (60,6 T.), 2. Nadine Eddel (62,0), 3. Emil Hofmann (162,2)
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