Schon in den frühen Abendstunden zogen Hunderte zur Waldbühne - bewaffnet mit Decken und dicken Jacken. "Die Eisheilige" hatte sich angekündigt. Die Schauspieler des Heimatvereins Heldritt feierten am Samstagabend vor nahezu ausverkaufter Waldbühne mit einem begeisterten Publikum eine grandiose Premiere.

Mit Schäufele und Klöß‘, Bratwürsten und Glühwein und mit zünftiger Musik von den Werrataler Musikanten aus Sachsenbrunn wurde schon mal vorgefeiert. Die Helfer des Heimatvereins hatten die Versorgung hervorragend im Griff.

Was dann auf der Bühne geboten wurde, war Bauerntheater par excellence. Die Heldritter haben Schauspieler in ihren Reihen, um die sie jedes größere Volkstheater zweifelsfrei beneiden würde. Alte Hasen brillierten da in Rollen, die auf sie zugeschneidert schienen. Aber auch die jungen Füchse sind längst aus den schauspielerischen Kinderschuhen herausgewachsen.


Rückkehr der "Grand Dame"



Heuer war auch die "Grand Dame" der munteren semi-professionellen Heldritter Schauspieltruppe auf die Bühne zurückgekehrt und sofort mit Applaus empfangen worden: Jutta Gundel spielt die Alma geradezu famos - spitzbübisch und schelmisch.

Ein nicht enden wollender Riesenapplaus belohnte schließlich den Kraftakt der Probenarbeit und einen tollen Bühnenauftritt. Nicht zu vergessen die guten Geister hinter den Kulissen: Kulissenbauer, Techniker, Küchenhelfer, Visagistin und Kostümverantwortliche, Souffleuse Alicia Fertsch und natürlich Regisseur Wolfgang Siebinger, der das Stück inszenierte.

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