Rödental
Streit

Verwunderung über Photovoltaik-Pläne auf der Brandensteinsebene

Der bei Neida geplante Verkehrslandeplatz hat am Montagabend den Stadtrat Rödental beschäftigt. Anlass war die Stellungnahme der Stadt zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Coburg. Mit dieser Änderung soll östlich der Brandensteinsebene eine Freiland-Photovoltaikanlage möglich werden. Dazu gab es vom Rödentaler Stadrat heftigen Gegenwind in Form von zehn Gegenstimmen bei 14 Befürwortern.
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Auf der ehemaligen Bauschuttdeponie der Stadt Coburg soll eine Photovoltaikanlage entstehen. Links im Hintergrund zu sehen ist der Verkehrslandeplatz auf der Brandensteinsebene, im Vordergrund die ehemalige BGS-Schießanlage im Motschental. Kritik an den Photovoltaik-Plänen gab es jetzt im Stadtrat Rödental.  Foto: Volkmar Franke/www.hochbild-design.de
Auf der ehemaligen Bauschuttdeponie der Stadt Coburg soll eine Photovoltaikanlage entstehen. Links im Hintergrund zu sehen ist der Verkehrslandeplatz auf der Brandensteinsebene, im Vordergrund die ehemalige BGS-Schießanlage im Motschental. Kritik an den Photovoltaik-Plänen gab es jetzt im Stadtrat Rödental. Foto: Volkmar Franke/www.hochbild-design.de
Elmar Palauneck (CSU) stellte in den Raum, dass trotz des eingeleiteten Planfeststellungsverfahrens für Neida immer noch per Regierungsbeschluss ein Ausbau der Brandensteinsebene in Frage kommen könnte. "Das Gelände könnte noch interessant werden und alles ist noch in der Schwebe", meinte Palauneck.

Wöhner will abreißen

Auch Ingrid Ingrid Ott (CSU) sprach ein Thema an, das vom Verkehrslandeplatz tangiert wird. Sie fragte Bürgermeister Marco Steiner (FW), wie der aktuelle Sachstand in den Gesprächen mit der Firma Wöhner ist. Das Unternehmeh hatte den Erwerb eines maroden Anwesens in der Mönchrödener Straße und eine damit verbundene Betriebserweiterung von der Flugplatz-Entscheidung im Kreistag abhängig gemacht wurde. Steiner sagte, dass er einen Tag nach der Kreistagsentscheidung mit der Wöhner-Geschäftsführung gesprochen habe.
Dabei sei ihm zugesichert worden, dass der Kaufvertrag noch Ende Oktober/Anfang November unterschrieben werde. Jedoch vor dem Winter werde es keinen Abriss des Gebäudes in der Mönchrödener Straße mehr geben.


Ein Nachtragshalt wurde erforderlich, da Verpflichtungsermächtigungen eingegangen werden mussten, um im nächsten Jahr die Investitionsmaßnahmen Generalsanierung Lienhard-Fuchs-Kindergarten und Breitbandausbau zu verwirklichen. Für den Kindergarten sind 600 000 Euro vorgesehen, für das schnelle Internet im Stadtgebiet eine Erhöhung um 560 000 Euro auf insgesamt sind es 2,15 Millionen Euro Verpflichtungsermächtigungen.
Wie Stadtkämmerin Karin Beier erläuterte, sind die Gewerbesteuereinnahmen leicht rückläufig: "Wir liegen momentan um 23 Prozent unter dem Haushaltsansatz." Der abschließende Kommentar des Bürgermeisters zum einstimmig beschlossenen Nachtragshaushalt: "Wir wollen nicht an die Grenzen des Möglichen gehen."

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