Grund waren die Kosten: Anders als beim Busbetrieb müssen die Gemeinden, die vom AST bedient werden, das Defizit übernehmen. Für die Stadt waren das im Jahr 2011 rund 32 000 Euro. 10 000 Euro übernehmen gemeinsam die Gemeinden Dörfles-Esbach, Lautertal und Ahorn. Doch nun sieht es so aus, als kommt ein weiterer Geldgeber: Die SÜC verhandeln mit der Hochschule über die Einführung eines Semestertickets ab dem Wintersemester 2012. Die Studenten, deren Studiengebühren dafür verwendet werden, sind dafür - aber dann muss auch ein entsprechendes Angebot an öffentlichem Nahverkehr vorhanden sein. Das AST ersetzt gewissermaßen die Nachtbuslinien. Wer eine Monatskarte für den SÜC-Bus hat, und das sind 80 Prozent der AST-Fahrgäste, zahlt zusätzlich einen Aufschlag von 1,80 Euro. Alle anderen Fahrgäste können das Taxi für 3,20 Euro pro Fahrt in Zone 1 benutzen.
Noch ist die Vereinbarung übers Semesterticket nicht abgeschlossen. Wenn sie kommt, werden die SÜC in diesem Jahr 10 000 und im nächsten Jahr 20 000 Euro fürs AST zuschießen. Diese Regelung gilt zunächst bis Jahresende 2013.