Schirnding
Oberpfalzbahn

Verhängnisvolle Pinkelpause: Coburger zwingt Zug zur Vollbremsung

Durch lebensgefährliches Verhalten hat ein Mann aus Coburg am Donnerstagvormittag dem Triebfahrzeugführer der von Schirnding nach Marktredwitz verkehrenden Oberpfalzbahn einen gehörigen Schrecken eingejagt.
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Symbolfoto: Christopher Schulz
Symbolfoto: Christopher Schulz
Der Mann befand sich laut Polizeibericht mit seinem Pkw auf der B303 in Richtung Tschechien. Auf der Höhe Seußen wollte er seine Notdurft verrichten und fuhr hierzu einen Parkplatz an. Um sich aus dem Sichtbereich der Straße zu entfernen, lief er über das nahe gelegene Bahngleis und verrichtete dort sein Bedürfnis.

Der Lokführer des Richtung Marktredwitz fahrenden Zuges erkannte die Person auf seinem Rückweg über das Gleis, gab sofort einen Achtungspfiff ab und leitete zugleich eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise kam es zu keinem Kontakt mehr zwischen der in Lebensgefahr befindlichen Person und dem Zug. Trotz der ruckartigen Notbremsung verletzte sich auch keiner der Fahrgäste im Zug.

Eine im Triebfahrzeug befindliche Streife der Selber Bundespolizei verfolgte nach dem Stillstand des Zuges den sichtlich geschockten Mann, der inzwischen schon wieder an seinem Auto angekommen war.
pol/la

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