Coburg
Spatenstich

Über diese Brücke wird es gehen...

Die Arbeiten an der neuen Ernst-Faber-Brücke können beginnen. Der Zufahrtsweg für die Firma Ros soll schon im August 2017 befahrbar sein.
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Auf Drei wird geschaufelt: Beim Spatenstich für die neue Ernst-Faber-Brücke legten neben den Baumännern auch Gerhard Knoch (CEB), OB Norbert Tessmer, Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber und Stephan Horn von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft kräftig Hand an.  Fotos: Christiane Lehmann
Auf Drei wird geschaufelt: Beim Spatenstich für die neue Ernst-Faber-Brücke legten neben den Baumännern auch Gerhard Knoch (CEB), OB Norbert Tessmer, Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber und Stephan Horn von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft kräftig Hand an. Fotos: Christiane Lehmann
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"Jeden Tag was Neues." - Einen Spatenstich für eine Brücke hat Oberbürgermeister Norbert Tessmer auch noch nicht erlebt. Umso größer ist die Freude, dass mit dem Baubeginn der Ernst-Faber-Brücke die Verbindung zum Band der Wissenschaft - dem "Filetstück der Stadt" - näher rückt.
Der Zeitplan ist eng gestrickt, aber bisher läuft alles nach Plan. Im August 2017 soll die Brücke als Verlängerung der Ernst-Faber-Straße befahrbar sein. Bis dahin sind umfangreiche Leitungsverlegungen (Elektro-, Gas- , Wasser- und Fernheizleitung der SÜC, Telekomleitungen) auf der Seite Uferstraße nötig. Auf der Seite des Güterbahnhofs müssen neue Regenwasserkanäle, die Fernheizleitung, Strom- und Wasseranschlüsse gelegt werden.
Auch der Bau einer Altlastenlagerfläche aus Asphalt ist noch notwendig. Derzeit liegt der verseuchte Boden unter Plastikplanen auf dem Gelände des Güterbahnhofs. Rund 1,25 Millionen Euro kostet die Entsorgung.
Mit den Bohrungen für die 17 Pfähle, auf denen die Stahlbetonbrücke liegen wird, kann Anfang nächster Woche begonnen werden. Sie werden etwa zwölf Meter in die Erde gebohrt auf eine Länge von 15,5 Metern (Breite der Brücke).
In den Baukosten von 2,7 Millionen Euro ist eine Behelfsstraße zur zwischenzeitlichen Erschließung der Firma Ros und der verbleibenden Brose-Parkplätze enthalten, ebenso wie letztlich der Neubau der Erschließungsstraße zum Gelände der Firma Ros.
Die Vergrämung der Zauneidechsen, die zur Zeit auf dem brachen, verwilderten Land gelebt haben, ist bereits vorbereitet. Nachdem die Untere Naturschutzbehörde der Stadt eine Genehmigung dafür erteilt hat, wurde zwischen der Baustraße und den Bahngleisen eine Fläche für die Tiere eingezäunt, in der sie unbescholten und ungestört weiter leben können. Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber ist stolz darauf, dass der "sehr ehrgeizige Zeitplan" bis jetzt eingehalten wurde. "Alles ging wahnsinnig schnell", sagte sie beim Spatenstich vor Ort.
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