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Mönchröden
Streit

Streit vor Asylunterkunft gipfelt in Steinewürfen

Vor einer Asylunterkunft im Rödentaler Stadtteil Möchröden ist es am Sonntagabend zu einem Streit gekommen.
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Symbolfoto: Christopher Schulz
Symbolfoto: Christopher Schulz
Ein bereits länger währender Streit unter Asylbewerbern gipfelte am späten Sonntagabend vor einer Unterkunft in Mönchröden (Rödental) in Steinewürfen und Sachbeschädigungen. Der Kriminalpolizei Coburg gelang es inzwischen drei der Steinewerfer zu ermitteln.

Gegen 22.45 Uhr suchte eine Personengruppe die Unterkunft für Asylbewerber in Mönchröden auf und geriet mit den dortigen Bewohnern zunächst in einen verbalen Streit, wie die Polizei berichtet. Im weiteren Verlauf wurden Steine auf das Gebäude geworfen und ein Zaun beschädigt. Durch die geworfenen Steine wurden auch zwei in der Nähe geparkte Autos beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung der alarmierten Polizeistreifen, konnten die Steinewerfer zunächst unerkannt entkommen.
Im Rahmen der Ermittlungen der Coburger Kripo konnten bislang drei junge Asylbewerber im Alter von 16 und 18 Jahren als Tatverdächtige ermittelt werden. Sie müssen sich nun unter anderem wegen Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten. Die Ermittlungen zu ihren Komplizen dauern an.
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