Mit dem Dreistellungskampf Sportgewehr 3 x 40 wurde die Königsdisziplin der Gewehrschützen bereits am ersten Tag entschieden. Mit hervorragenden 1159 Ringen ging Geuther als Dritter in das Finale bei den Junioren. Mit einem Finalergebnis von 96,4 Ringen verteidigte er diesen Platz und errang die Bronzemedaille. Mit der Mannschaft der SSG Oberfranken-West hatte er bereits überlegen die Goldmedaille in der Mannschaftswertung errungen.
Am Samstag folgte der Liegendwettkampf mit dem Sportgewehr. Auch hier erreichte er mit 589 Ringen das Finale. Mit einem Finalergebnis von 101,1 Ringen kam er auf den guten sechsten Platz. Auch in diesem Wettbewerb hatte er mit der Mannschaft die Goldmedaille schon perfekt gemacht. Die Meisterschaft mit dem Luftgewehr wurde am Sonntag ausgetragen. Nach dem Vorkampf lag der Geuther, der künftig auch für den Bundesligisten SG Coburg schießt, mit 588 Ringen auf dem 4. Rang. In einem dramatischen Finale kam er zwar noch bis auf 0,9 Ringe an den 3. Platz heran, musste sich jedoch mit einem Finalergebnis von 101,2 Ringen mit dem hervorragenden 4. Platz begnügen. Er hielt sich jedoch mit der Mannschaft schadlos und holte sich dort die dritte Goldmedaille.
Aufgrund des Ergebnisses im Dreistellungskampf kann sich Andreas Geuther berechtigte Hoffnungen machen, vom Juniorennationalkader in den Nationalkader B aufzurücken.