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Coburg
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"Smaragdgrün"-Fans bejubeln Stars in Coburg

Über 400 Fans fieberten im Coburger "Utopolis"-Kino dem Besuch von Laura Berlin und Jannis Niewöhner entgegen.
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Laura Berlin und Jannis Niewöhner.
Laura Berlin und Jannis Niewöhner.
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Wo ist Gwendolyn das erste Mal in der Zeit gesprungen?"Mit der schnellen und richtigen Antwort auf diese Frage - gestellt von Laura Berlin und Jannis Niewöhner - ist am Samstag für die 15-jährige Isabeau die "Smaragdgrün"-Kinotour zu einem unvergesslichen Abend geworden. Nicht nur, weil sie live im Coburger "Utopolis" zwei der Stars aus dem Film erleben durfte.
Es war aber auch eine Frage, die nur wirkliche Kenner der Edelstein-Trilogie beantworten können. Solche, wie die 15-jährige Isabeau: "Vor ihrem Haus!" antwortete sie aufgeregt, woraufhin sich Hauptdarsteller Jannis Niewöhner den Weg durch den vollbesetzten Kinosaal bahnte und ihr persönlich den Preis für die richtige Antwort überreichte: Einen von den Hauptdarstellern signierter grüner Beutel, in dem sich auch noch Autogrammkarten befanden.


"Spannend bis zum Ende"

Die 15-Jährige, die zusammen mit ihrer Freundin Larissa die Premiere besuchte, konnte ihr Glück kaum fassen: "Ich sterbe gleich an Hyperventilation", meinte Isabeau lachend. Jannis Niewöhner war da schon von Kino 5 im "Utopolis" ins Kino 6 weitergeeilt, um sich auch dort dem Publikum zu zeigen. Isabeau hatte die Karte für die Premiere erst zwei Tage vorher von der Mutter ihrer Freundin bekommen, die ihr ihren Platz im ausverkauften Kino überlassen hat. Auch die 14-jährige Larissa freute sich sehr mit ihrer Freundin: "Der Tag kann nicht noch besser werden. Das glaubt uns keiner!", sagte sie begeistert.
Die beiden Schülerinnen haben auch schon die Premieren der vorherigen Teile, "Rubinrot" und "Saphirblau", besucht und die dazu gehörenden Bücher gelesen. Die Filme haben ihnen aber noch besser gefallen: "Die Bücher waren auch gut, aber am Anfang war es schwierig, zuzuordnen, wer zu wem gehört und in welche Zeit gereist wird. Die Filme haben das besser verdeutlicht", meinte Isabeau.
"Smaragdgrün", der letzte Teil der "Edelstein"-Trilogie von Kerstin Gier, hat den beiden Schülerinnen am besten gefallen: "Der Film war bis zum Ende spannend", lobt e Larissa. Schon seit fünf Jahren sind die Mädchen Fans der Edelstein-Trilogie, erzählt Isabeaus Mutter, die den Film im Kinosaal nebenan gesehen hat und auch selbst begeisterter Fan ist: "Ich habe die Kids darauf gebracht", berichtete sie.
Auch Isabeaus Mutter ist mit der Verfilmung der Bücher sehr zufrieden: "Die Filme sind gut an die Bücher angepasst. Es ist auch toll, dass es Drehorte in Coburg gab. Coburg passt in jede Zeit", findet sie. Über den gewonnenen Beutel freut sie sich fast so sehr wie ihre Tochter: "Ich nehme den von Mittwoch bis Sonntag!", scherzte sie. Nach der Premiere wollten die drei Fans unbedingt noch ein Foto mit den Schauspielern machen: "Das wird dann eingerahmt!" - das stand für Larissa natürlich außer Frage.


Die Kinotour von "Smaragdgrün"

Vergangenheit: Hauptdarsteller Jannis Niewöhner ist Fan der 50-er Jahre. Auf die bei "Smaragdgrün" unvermeidliche Frage, in welchem Zeitalter er denn gerne gelebt hätte, nannte der Hauptdarsteller die 50-erJahre - samt Begründung: "Die Leute haben damals so coole Klamotten getragen."

Gegenwart: Vom gleich nebenan wummernden Sambafestival haben weder Laura Berlin noch Jannis Niewöhner in ihrem Leben schon einmal was gehört. Ob sie nach der Kinotour und dem Foto-Shooting noch in die Stadt gehen? Da waren sich die Schauspieler nicht so sicher. Das "Smaragdgrün"-Team ging erst einmal italienisch Essen. In Coburg übernachtet haben die Schauspieler nicht - sie fanden kein freies Hotelzimmer mehr. Außerdem stand am Sonntag schon der nächste Kinotour-Termin in Chemnitz an.

Coburg: Als "schöne Stadt" wird Jannis Niewöhner Coburg in Erinnerung bleiben. Dass hier auch gedreht wurde, hat der 24-Jährige nach eigenem Bekunden auch immer bei den "Premieren" im "Utopolis" ge
spürt: "Die Vorstellungen hier hatten immer einen ganz besonderen Flair."

Zukunft: Gut gelaunt machte Jannis Niewöhner im Kino s Werbung für seinen neuen Film: "Jugend ohne Gott" kommt 2017 in die Kinos. bk