Untersiemau
Erweiterung

Schernecker Feuerwehr bekommt mehr Platz

Der Anbau zwischen Scheune und Feuerwehrgerätehaus in Scherneck wird abgerissen. So gewinnt die Feuerwehr eine größere Fläche zum Üben.
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Der Anbau (Mitte) zwischen Scheune (rechts) und Feuerwehrgerätehaus in Scherneck wird abgerissen und dadurch Freiraum für den Übungsplatz gewonnen. Foto: Norbert Karbach
Der Anbau (Mitte) zwischen Scheune (rechts) und Feuerwehrgerätehaus in Scherneck wird abgerissen und dadurch Freiraum für den Übungsplatz gewonnen. Foto: Norbert Karbach
Die Feuerwehr Scherneck freut sich darüber, dass sie ihren Übungsplatz am Gerätehaus vergrößern kann. Der Ausschuss für Infrastruktur, Bauen und Umwelt (IBU) hat sich am Dienstag die Lage vor Ort angesehen und dann in der Sitzung im Rathaus den Beschluss gefällt, den Übungsplatz zu vergrößern.

Zum einen soll hierfür die kürzlich erworbene daneben stehende Scheune den Floriansjüngern überlassen werden. "So sind bessere Möglichkeiten, hauptsächlich für Standardübungen mit den Schläuchen geben", stellte der stellvertretende Kommandant Timo Sommerluksch fest. Der östliche Anbau der Scheune wird abgebrochen, aufgeschüttet und gepflastert. Die Arbeiten wollen die Schernecker Wehrmänner in Eigenregie durchführen.
Zudem, so Sommerluksch, müsste die Entwässerung neu verrohrt werden, da die angrenzende Garage häufig unter Wasser stehe.


Lager in der Scheune

Die Scheune selbst soll nach notwendiger Renovierung in Zukunft als Lager dienen. Der stellvertretende Kommandant sagte: "Demnächst wird zwischen Gemeinde und Feuerwehr ein entsprechender Gestattungsvertrag abgeschlossen."

Weitere Themen, mit denen sich die Mitglieder des Bauausschusses befassten, waren der Wertstoffhof und der Friedhof in Untersiemau. "Jede Woche jeweils am Mittwoch und Samstag herrscht auf der Straße zum Bauhof der Gemeinde Chaos", stellte Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) fest, also während der Anlieferungszeiten für den Wertstoffhof. Grund für die Staubildungen sei die nur etwa drei Meter breite Fahrbahn, die keinen Gegenverkehr zulasse. Der Bauausschuss beschloss, dem Gemeinderat zu empfehlen, die Straße im Zuge der kleinen Tiefbaumaßnahmen 2017 auf fünf Meter verbreitern zu lassen. Die Kosten dafür würden sich auf etwa 45.000 Euro belaufen. Bei den Ortseinsichten besuchte das Gremium auch den Friedhof Untersiemau. Im Rahmen der Umgestaltung des Geländes sollte man sich, so der Bürgermeister, in nächster Zeit Gedanken über neue Möglichkeiten der Bestattung machen. Grund sei, dass die Felder der halbanonymen Bestattung bald aufgebraucht seien.


Gedanken über Bestattungsformen

Bestatter Reiner Kahl war zur Bauausschusssitzung eingeladen, um die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten vorzustellen. Diese reichen von Erweiterung des halbanonymen Feldes über die pflegeleichte Baumbestattung bis hin zu Urnenwänden. Für diese sei, so Kahl, steige die Nachfrage.

Unter amtlichen Bekanntmachungen wies der Bürgermeister noch einmal auf das Platzkonzert des Neustadter Jugendorchesters hin. Dieses findet am Sonntag, 21. August, ab 10.30 Uhr auf dem Untersiemauer Rathausplatz in Verbindung mit einem Weißwurst-Frühstück statt.
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