Goldener Schmuck, kostbares liturgisches Gerät, edle Gefäße. Ragna Sperschneiders Werke sind von moderner Gestaltung, beschwören aber eine fast mystische, archaische Aura herauf, was keineswegs nur von den edlen kirchlichen Gerätschaften, den silbernen Abendmalskelchen und Hostiendosen in strahlender, klarer Gestaltung ausgeht. Es ist schon das Material, dem die 2003 gestorbene Hamburger Künstlerin ihre Formen und Farben, ihre Kreise und Linien gegeben hat, das die Assoziation an reiche Schatzkammern nährt. Vergoldetes Kupfer, mit Email in farbige Kosmen geführt, in kraftvollen abstrakten Mustern, gleichzeitig aber ohne Scheu vor konkreten Bezügen, wie in den Bechern mit Stadtmotiven oder mit Segelschiffen.

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